Das Netz könnte jährlich bis zu 80.000 Tonnen grünen Wasserstoff und Ammoniak zu Kunden zwischen Rhein und Ruhr bringen. Für deren Produktion sollen in Spanien und Italien neue Photovoltaik- und Windenergieanlagen gebaut werden.
Der neue Wasserstoff-Index von Cranmore Partners und Energy Estate sortiert die 40 führenden Industrieländer nach ihrer Attraktivität für Investitionen in grüne Wasserstoffprojekte. Deutschland erhält unter anderem bei politischer Unterstützung und lokaler Nachfrage Höchstnoten.
Das Dresdner Wasserstoff-Unternehmen will mit dem Geld seine ersten Gigafabriken errichten. Zu dem Investoren-Konsortium gehören Lightrock, Planet First Partners, Carbon Direct Capital Management, HydrogenOne Capital sowie bestehende Partner.
Die The Smarter E Europe fand diese Woche in München statt. Zwar war die 30. Iteration der Photovoltaik-Messe vergleichsweise „gemütlich“, doch der Besuch dürfte sich für viele Dank neuer Produkte und alter Bekannter trotzdem gelohnt haben.
Das Photovoltaik-Projekt ist Teil des Energieparks „Lausitz“, in dem drei Solarparks mit insgesamt 300 Megawatt Leistung entstehen sollen. Der Solarstrom wird für die Erzeugung von grünem Wasserstoff für die örtliche Industrie und im Verkehrssektor genutzt. Das Projekt soll ein Zeichen für den Strukturwandel in dem Braunkohlegebiet setzen.
Das Programm will den Aufbau von Wasserstoff-Projekten außerhalb der EU mit einem Investitionszuschuss unterstützen. Zudem können auch Förderanträge für Forschungsvorhaben, Studien und Ausbildungsmaßnahmen eingereicht werden.
Rund 40 Millionen Euro Umsatz bis 2023 erwartet sich der Wittenberger Speicherhersteller aus dem Auftrag der Schaper Gruppe. Die Großspeicher sollen die Wasserstoff-Elektrolyseure von Apex zuverlässig mit Strom versorgen, auch wenn Photovoltaik und Windkraft nicht genug Energie erzeugen.
Das Unternehmen will in Saerbeck bei Münster eine Produktionskapazität von 10.000 Elektrolyseuren pro Monat aufbauen. Neben der Fertigung sollen auf dem Gelände auch Laboratorien für Forschung und Entwicklung, Büros und Lagerräume entstehen.
Mit einer Elektrifizierung des Wärmemarktes würde sich die Spitzenlast in Extremwintern mehr als verdoppeln, so die von den Gasnetzbetreibern beauftragte Studie. Wasserstoff dagegen könne Wärmespitzen gut auffangen.
Die Vorschläge der Netzwerkmitglieder soll in die Wasserstoff-Roadmap der Bundesregierung zur Forschungs- und Innovationspolitik einfließen. Eine umfassende Forschungsagenda bereitet das Netzwerk gerade ergänzend vor.