Der Stahlhersteller will in seinem Hamburger Werk eine wasserstoffbasierte Direktreduktionsanlage installieren. Nach einer Übergangsphase plant Arcelor Mittal, hier grünen Wasserstoff einzusetzen.
In einigen Bereichen lässt die derzeitige Entwicklung zwar auf ein Erreichen der Klimaziele hoffen, allerdings warnen die Analysten auch, dass die jetzigen Einsparungen zu einem beträchtlichen Teil der Verlangsamung der Wirtschaft im Zuge der Pandemie zuzuschreiben sind. Gerade im Bereich Wärme und Verkehr gebe es noch viel aufzuholen.
Schweizer Forscher haben eine herkömmliche Redox-Flow-Batterie mit katalytischen Reaktoren verbunden. Diese erzeugen sauberen Wasserstoff mit Hilfe der durch die Batterie fließenden Flüssigkeit.
In einer Referenzfabrik sollen in den kommenden vier Jahren neue Verfahren für die Elektrolyseur-Massenproduktion entwickelt und geprüft werden. So soll ein Innovationspool für die Industrie entstehen und grüner Wasserstoff konkurrenzfähig gemacht werden.
Das deutsche Forscherteam hat ein photovoltaisch-elektrochemisches Gerät für die alkalische Wasserelektrolyse entwickelt, das mit einem Batteriespeicher gekoppelt werden kann. Die vorgeschlagene Systemkonfiguration kann unter anderem die Effizienz der solaren Wasserstofferzeugung verbessern.
Mit bis zu 740 Millionen Euro werden die Projekte vom Bundesforschungsministerium gefördert. Es geht dabei um die Möglichkeit, grünen Wasserstoff direkt auf hoher See zu produzieren, den Transport sowie die Serienfertigung von Elektrolyseren.
Die beiden Kölner Unternehmen wollen ab 2022 ihr Pilotverhaben starten und nehmen dafür 1,3 Millionen Euro in die Hand. Der Wasserstoffmotor soll in Kombination mit einem Generator rund 170 Kilovoltampere elektrische Leistung liefern.
Die beiden Unternehmen planen, bis 2023 in Ostdeutschland eine Pilotanlage für die Methanpyrolyse zu bauen. Klimafreundlich ist türkiser Wasserstoff allerdings nicht.
Im Leitprojekt TransHyDE wollen Forschungsinstitute, Unternehmen und Verbände Grundlagen für den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft schaffen. Der Bund finanziert das Vorhaben mit 139 Millionen Euro.
Die Karlsruher Forscher zeigen, dass gerade bei sehr hohen Spannungen und unter dynamischen Bedingungen unerwartete Strukturänderungen auftreten. Ihre Arbeit könne dazu beitragen, verbesserte und effizientere Katalysatoren zu entwickeln.