Finnische und deutsche Forscher haben die Rolle der saisonalen Wasserstoffspeicherung für private Photovoltaik-Prosumer mit einem „Least-Cost“-Modell auf globaler Ebene bis zum Jahr 2050 bewertet. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass eine saisonale Wasserstoffspeicherung nur in einem netzunabhängigen Nischenmarkt zu erwarten ist. Als revolutionäre Lösung für die Energiewende bis 2050 ist sie eher nicht geeignet.
Mit ihren Lösungen wollen sie die Dekarbonisierung von Unternehmen vorantreiben. Proton Fuel Cell hat bereits drei seiner Wasserstoff-Brennstoffzellen-Systeme „HyFrame S36“ für Wilo gefertigt, die am Stammsitz in Dortmund stehen.
Die 20 Fuß-Container-Lösung „SOLAR BOX“ besteht aus Solarmodulen, einem Batteriespeicher und einem Wasserstoffs-Speichersystem. Es startet bei einer Leistung von 94 Kilowatt und kostet etwa 125.000 Euro Kosten ab dem Lager in Linz. Nach Angaben des österreichischen Anbieters lässt sich das System auf mehr als 5000 Kilowatt skalieren.
Die der Finanzierung der Strompreisbremse dienende Gewinnabschöpfung von Erneuerbare-Erzeugern macht den Verkauf von grünem Strom an den Elektrolyseur-Betreiber unwirtschaftlich, so die Stadtwerke Wunsiedel. Sie fordern nun eine Gesetzesänderung für die direkte Verwertung von Wind- und Solarstrom.
Der Umwelt- und Energieminister von Niedersachsen Christian Meyer hat zwei Förderbescheide für ein neuartiges Wasserstoff-Energiesystem übergeben. 2,7 Millionen erhält Schrand Energy, ein Unternehmen, das ein modulares Systems zur Speicherung erneuerbarer Energien in Form von Wasserstoff entwickelt hat. 230.000 Euro gehen an die Hochschule Osnabrück.
Enapter hat mit der Herstellung des „AEM Elektrolyseur EL 4.0 LC“ begonnen. „LC“ steht für „Liquid Cooled“. Der wassergekühlte Elektrolyseur ermöglicht die direkte Verbindung zu einem externen Kühlsystem.
Die Westfälische Hochschule in Gelsenkirchen plant ein neues Wasserstofflabor. Die Einrichtung könnte über Millionen kosten. Die Mittel dafür könnte allerdings der Bund aus Strukturwandelförderung nach dem Kohleausstieg bereitstellen. Die erste Hürde dafür ist bereits genommen.
Bundeswirtschaftsminister Habeck hat den Bescheid über die Zuwendung an das Reallabor „Referenzkraftwerk Lausitz“ übergeben. Das Projekt hatte sich 2019 beim Ideenwettbewerb „Reallabore der Energiewende“ des Ministeriums beteiligt und eine Förderzusage erhalten.
Belgische Wissenschaftler haben einen solarbetriebenen Elektrolyseur entwickelt, der großflächige, geschindelte Photovoltaik-Module in Standardgröße zur Wasserspaltung verwendet. Berichten zufolge erreicht das System einen Wirkungsgrad von 10 Prozent bei der Umwandlung von Sonnenenergie in Wasserstoff bei einer Stromdichte von etwa 60 Milliampere pro Quadratzentimeter.
Die Deutsche Bahn betreibt über Tochterunternehmen auch Busstrecken. Bis 2038 soll der letzte Dieselbus ausgemustert sein. Neben batterieelektrischen Bussen für urbanere Gebiete setzt das Unternehmen auch auf wasserstoffbetriebene Busse für den ländlicheren Raum.