In Berlin stellten europäische Wissenschaftler ihre Entwicklungen vor. Vier Jahre haben sie geforscht, um weitere Kostensenkungen in der Photovoltaik voranzubringen. Einig waren sie sich, dass die Wissenschaftler untereinander und mit den Herstellern künftig enger zusammenarbeiten sollten.
Das Fraunhofer ISC hat ein kostengünstiges Sensorsystem entwickelt, das direkt in der Batterie den Ladezustand zuverlässiger messen soll als marktübliche Systeme. Gerade bei stationären Photovoltaik-Speichern ließen sich damit Energie und Kosten sparen.
In der Anlage vereinen sie Energiespeicher mit einem sehr leistungsfähigen Umrichter, der den Signalverlauf im Stromnetz beeinflussen kann. Das soll helfen, die Zahl der Einzelanlagen zu verringern, die für die Systemdienstleistungen eingesetzt werden und die Einsatzmöglichkeit von Batteriespeichern erweitern.
HGGS Lasercut aus Hatzenbühl produziert bereits seit 2012 Solarstrom für den Eigenverbrauch. Nun ist die Photovoltaik-Anlage um 123 Kilowatt Leistung und einem Gewerbespeicher mit 112 Kilowattstunden Kapazität erweitert worden.
Wer stolz auf seine Solarenergienutzung ist, mag sie vielleicht nicht gerne verstecken. Trotzdem kann es sinnvoll sein, um die Gebäudeintegration zu erleichtern. Dank einer Innovation aus der Schweiz ist das nun möglich, ohne über die Maßen Energie zu verschenken. Das gibt Architekten mehr Freiheit bei der Gestaltung.
Der Berliner Speicher-Pionier liefert einen Batteriespeicher mit einem Megawatt Leistung für Statoils Projekt „Hywind“ – dem ersten schwimmenden Windpark der Welt. Das vollautomatische Speichersystem soll den Wind zu einer zuverlässigeren Stromerzeugungsquelle machen.
Das Institut der FH Aachen entwickelt unter dem Projektnamen „multiTESS“ einen thermischen Speicher, der wie andere Power-to-Heat-Anlagen Strom in Wärme umwandeln soll. Der Clou: Die Forscher kombinieren die Anlage mit einem Hochtemperatur-Wärmespeicher mit 1000 Grad Celsius. Das ermögliche niedrigere Speicherkosten als bisher.
Der Photovoltaik-Zulieferer bietet nasschemische Prozessanlagen und Vakuum-Beschichtungsanlagen für die Herstellung der hocheffizienten Solarzellen an. Die Anzahlung für die neue Bestellung erwartet Singulus in Kürze.
Die von Architekten der HTWK Leipzig entwickelte Solar-Fassade „SOLAR.shell“ steigert aufgrund ihres Designs nicht nur die Effizienz, sie setzt auch optisch neue Reize. Das soll die Akzeptanz der Photovoltaik in den Innenstädten steigern.
Das Oldenburger Energieunternehmen EWE will unterirdische Gasspeicher zu riesigen Stromspeicher umbauen – und hat jetzt einen wichtigen Erfolg bei der Entwicklung der Speicherflüssigkeit erzielt.