Die 20-Megawatt-Batterie wird am Markt für Systemdienstleistungen teilnehmen. Die Bewirtschaftung übernimmt der Schweizer Energieversorger Alpiq. Der Speicher soll im dritten Quartal 2020 in Betrieb gehen.
Das Projekt verbindet eine Photovoltaik-Freiflächenanlage mit 750 Kilowatt und einen Batteriespeicher mit zwei Megawatt Leistung. Bis zum Sommer soll das Projekt im Gewerbegebiet „Ost“ fertiggestellt sein.
Zudem sind die Batterien der neuesten Generation des chinesischen Unternehmens künftig mit Kostal-Wechselrichtern kompatibel. BYD kündigte auch einen weiteren Kapazitätsausbau an.
In den ersten Monaten kamen nur Anträge von Privathaushalten für den Zuschuss. Doch nun haben auch fünf Kommunen ihre Projekte angemeldet und zwei erhielten bereits eine Zusage. Insgesamt ist Rheinland-Pfalz mit der Resonanz auf das Förderprogramm sehr zufrieden.
Optional werden durch die Garantien alle Risiken abgesichert – von der Batterielebensdauer über die Wartung bis hin zu Einnahmeausfällen. Voraussetzung ist die Analysesoftware von Twaice, die verlässliche Prognosen über die verbleibende Lebenszeit der Lithium-Ionen-Speicher ermöglicht.
Das Wirtschaftsministerium in München hat klargestellt, dass die Förderung nicht auf Eis liegt, sondern nur die Bearbeitung der Anträge vorübergehend ausgesetzt ist. Daher verzögern sich derzeit die Bescheide und die Auszahlung der Zuschüsse für Speichersysteme, die in Kombination mit neuen Photovoltaik-Anlagen installiert werden.
Insgesamt sind hierzulande bis zum Jahresende 2019 mehr als 200.000 Photovoltaik-Heimspeicher verbaut worden – eine Verdoppelung binnen zwei Jahren. Die Nachfrage stieg dabei im vergangenen Jahr weiter kräftig an.
Das Thüringer Projekt will Quartiere energieeffizient und nachhaltig machen. Die Speicher der Hermsdorfer Forscher, die aus Kochsalz und Nickelpulver sowie deren Festkörperelektrolyt aus spezieller Keramik bestehen, sollen kurz vor der Anwendungsreife sein.
Joint Forces for Solar und EuPD Research befragen fortlaufend Akteure der Photovoltaik- und Speicherbranche weltweit. Zweiwöchentlich sollen die Auswertungen die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Märkte skizzieren.
Der erste Förderaufruf, mit dem 500 Photovoltaik-Heimspeicher in dem Land bezuschusst werden, ist bereits beendet. Wegen der Bearbeitung der Corona-Soforthilfen gibt es derzeit nicht ausreichend Kapazitäten, um die neue Runde zu öffnen.