Künftig wird es auf der Messe nicht mehr nur um große und gewerbliche Speichersysteme gehen, sondern auch um Produkte und Lösungen für die Dekarbonisierung. Zudem wird 2022 im Herbst parallel zur „Glasstec“ von der Messe Düsseldorf veranstaltet.
Das vom Bundesforschungsministerium geförderte Projekt wird vom Autokonzern BMW koordiniert. Ziel ist es, eine Lithium-Batterie der nächsten Generation zu entwickeln, die hohe Sicherheit und Energiedichte auf Zellebene aufweist und so die Reichweite von Elektroautos verlängert.
Die Städtischen Betriebe Haßfurt und Vispiron haben das Projekt gemeinsam umgesetzt. Der Großspeicher wird am Intraday-Handel teilnehmen und Primärregelleistung bereitstellen.
Neben Stellantis und Total Energies wird der deutsche Autokonzern mit 33 Prozent gleichberechtigter Anteilseigner. Mehr als sieben Milliarden Euro sind notwendig, um die avisierten Zellkapazitäten bis zum Ende des Jahrzehnts aufzubauen. Mercedes-Benz wird insgesamt weniger als eine Milliarde Euro davon tragen.
In diesem Podcast für Endkunden, diskutieren Redakteurin Cornelia Lichner und Product Solutions Manager Dieter Jauch von Initiativpartner Huawei, welche Entscheidungen Kunden bei der Auswahl von Speichersystemen treffen müssen, welche Auswahlmöglichkeiten es gibt und welche Konsequenzen die Entscheidungen für den Haushalt haben.
Der deutsche Photovoltaik-Hersteller hat seine neue 300-Megawatt-Modulfertigung sowie neue Batteriesatz-Montagelinien am Stadtrand von Dresden eröffnet. Solarwatt hat rund 35 Millionen Euro in die neuen Anlagen investiert und wird nach eigenen Angaben bereits nächste Woche mit der Auslieferung der auf den neuen Anlagen produzierten Module an Kunden beginnen.
Nach einer Analyse von EUPD Research wird bis zum Ende des Jahrzehnts die Zahl der zugelassenen Elektroautos auf 10 Millionen ansteigen, was zu einem deutlich höheren Strombedarfs in Deutschland führen wird. Zugleich wird ein weiteren Wachstum der privaten Photovoltaik-Anlagen erwartet, die bei einem konsequenten koppeln mit Wallboxen und Heimspeichern einen signifikanten Beitrag zum Laden der Elektrofahrzeuge zu Hause leisten könnten.
Mit den jüngst eingeworbenen Mitteln will Enpal 15.000 neue Photovoltaik-Anlagen und Speichersysteme refinanzieren. Die institutionellen Investoren Unicredit, Blackrock und Pricoa Private Capital beteiligten sich erstmals an einer Finanzierungsrunde für das Berliner Start-up.
Das Unternehmen aus dem Siegerland hat ein neues hydrometallurgisches Verfahren entwickelt, mit dem sich sämtliche Bestandteile der Batterien recyceln lassen sollen. Primobius will mit der Anlage Sicherheit und Nachhaltigkeit des Verfahrens demonstrieren.
Die ursprünglich für das Förderprogramm „EnergiespeicherPlus“ bereit gestellten drei Millionen Euro waren Mitte Juli aufgebraucht. Inzwischen sind wieder Anträge für das bis Ende 2021 laufende Programm möglich.