Das mit 900 Megawatt und 1800 Megawattstunden geplante Speicher-Kraftwerk hat die zentrale Hürde für die Umsetzung genommen. Die Projektpartner Luxcara, BKW und Trianel kritisieren jedoch den derzeit unklaren regulatorischen Rahmen.
Das deutsche Photovoltaik- und Speicherunternehmen und der chinesische Anbieter von Energiespeicherlösungen wollen bei Großspeicher-Projekten weltweit kooperieren. Ziel sind vor allem Synergien in der Lieferkette und im technologischen Bereich.
Ab Donnerstag wird der Photovoltaik-Speicher in den Filialen für drei Tage und eine Woche online erhältlich sein. Wer einen per App steuerbaren Batteriespeicher erwerben will, muss 100 Euro drauflegen.
Auf 55 Wohngebäuden entstehen 42 Photovoltaik-Anlagen mit rund 750 Kilowatt Leistung. Ergänzt werden sie mit Batteriespeichern mit 670 Kilowattstunden Gesamtkapazität. Die Investitionssumme liegt bei mehr als 1,28 Millionen Euro.
Der Batteriespeicher wird in Unterfranken an einem bereits ans Netz angeschlossenen Solarpark mit 5,8 Megawatt Leistung errichtet. Nach Angaben von Suntec hat der Netzbetreiber die Netzentgeltbefreiung bestätigt.
In einem gemeinsamen Projekt untersuchen die Hochschule Osnabrück und Reederei Norden-Frisia, wie Elektrofahrzeuge auf dem Parkplatz der Reederei den Strom der auf dem Gelände installierten Photovoltaik-Anlage für die erste vollelektrische Fähre auf der Nordsee zur Verfügung stellen können.
Angesichts einer Marktgröße und dem erheblichen IRR-Potenzial haben die Analysten Deutschland auf Platz eins gesetzt. Großbritannien und Bulgarien teilen sich den zweiten Platz. Bis 2030 gehen die Analysten von einem Wachstum des Co-Location-Markts von 457 Prozent bei der installierten Leistung auf rund 35 Gigawatt aus.
Nach einem deutlichen Rückgang 2024 sind die Umsätze der Speicherunternehmen im vergangenen Jahr wieder deutlich gewachsen und werden wohl auch in diesem Jahr noch steigen, wie aus der Marktanalyse des BVES hervorgeht. Allerdings wächst aktuell die Unsicherheit in der Branche.
Der von Blackrock unterstützte Entwickler Akaysha Energy gibt an, dass Kreditgeber 60 bis 80 Prozent vertraglich gesicherte Einnahmen verlangen, bevor sie Kredite für große Batteriespeicherprojekte in Deutschland bereitstellen. CCO Paul Curnow sagt, die Vertragsstrukturen, die Akaysha bei der Umsetzung von Batteriespeicher-Projekten in Deutschland einsetzen will, basierten auf den Erfahrungen in Australien.
Im vergangenen Jahr lag die neu installierte Leistung von Energiespeichern, ohne Pumpspeicherkraftwerke, bei 112 Gigawatt weltweit. Nach den Erwartungen von BNEF soll die kumuliert installierte Speicherleistung auf 2,9 Terawatt bis 2036 steigen. Trotz des deutlich anziehenden Zubaus lag die Ratio des Photovoltaik-Speicher-Zubaus im vergangenen Jahr noch bei 6:1.