Die Europäische Union und die USA sich um eine Lösung für zentrale Aspekte der „diskriminierenden“ Produktionsanforderungen im US-Inflationsbekämpfungsgesetz (Inflation Reduction Act – IRA). Die EU erklärte, dass sie den Fall vor die Welthandelsorganisation bringen könnte, falls kein Kompromiss erzielt werden kann.
Für Neuanlagen dieser Leistungsklasse hat die Bundesregierung die Regelung bereits abgeschafft. Bei Bestandsanlagen können die Betreiber die 70-Prozent-Abregelung mit einem Smart Meter umgehen.
Die ausbleibenden russischen Gaslieferungen und die notwendigen, aber teuren Ersatzbeschaffungen am Markt belasten das Geschäft des Energiekonzerns massiv. Das zeigen die am Donnerstag vorgelegten endgültigen Zahlen für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres.
Die Eckpunkte von Bund und Ländern sehen vor, dass die Abschöpfung rückwirkend ab dem 1. September erfolgen soll. Der sogenannte Treppenansatz mit technologiespezifischen Erlösobergrenzen soll erhalten bleiben, wovon jeweils 90 Prozent der Mehrerlöse einkassiert werden.
Einem vom Bundesverband Erneuerbare Energie beauftragten Rechtsgutachten zufolge würde eine Übergewinnsteuer nicht gegen geltendes EU-Recht verstoßen – sofern es keine Ungleichbehandlung gibt, beispielsweise zwischen erneuerbaren und fossilen Energien oder zwischen verschiedenen Technologien. Eine rückwirkende Abschöpfung ist demnach jedoch nicht umsetzbar.
Naturstrom hat sein Photovoltaik-Projekt in Henschleben um einen zweiten Bauabschnitt mit 8,5 Megawatt Leistung erweitert. Für den Netzanschluss muss dem Unternehmen zufolge aber noch das Umspannwerk Walschleben ausgebaut werden. Die Anbindung neuer Solarparks an das öffentliche Netz werde immer mehr zu einer Herausforderung.
In NRW ansässige Fachbetriebe können von der Landesregierung ab sofort eine Bildungsprämie von bis zu 1500 Euro für bestimmte Beschäftigte erhalten, die an Fortbildungen zu Wärmepumpen gemäß VDI 4645 oder vergleichbaren Schulungen teilnehmen. Die Maßnahme soll dazu beitragen, den Zubau von Wärmepumpen zu beschleunigen.
Interview: Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne) will für kleinere Photovoltaik-Anlagen den Zugang zur dezentralen Direktvermarktung erleichtern. Damit könnten neue Geschäftsmodelle und Erlösoptionen auch im Kleinanlagensegment erschlossen werden, die einen Zubau außerhalb der EEG-Förderung interessant und darstellbar machen, wie David Krehan, Senior Referent dezentrale Erzeugung beim bne, erklärt. Bislang schlummert das Prosumer-Potenzial noch und nur knapp zehn Prozent der 10,8 Millionen geeigneten Ein- und Zweifamilienhäuser verfügen über ein Photovoltaik-Dachanlage.
691 Megawatt sind dabei als nach dem EEG geförderte Photovoltaik-Anlagen bei der Bundesnetzagentur gemeldet worden. Dazu kommen noch knapp 60 Megawatt an Photovoltaik-Anlagen, die ohne Förderung entstanden sind. Alles zusammengerechnet kamen damit in den ersten neun Monaten rund 5600 Megawatt Photovoltaik-Leistung hinzu.
Die Behörde reagiert mit ihrem Positionspapier auf vermehrte Beschwerden. Im Sinne der Anlagenbetreiber und der Energiewende plädiert sie für lösungsorientierte Ansätze, um die Anlagen schnell ans Netz zu bringen.