Für die Direktvermarktung von Solarstrom gibt es seit geraumer Zeit eine Prämie. Nun hat die Politik eine Zwischenbilanz vorgelegt, die zeigt, dass bereits fast die Hälfte des Stroms aus erneuerbaren Energien in der Direktvermarktung befindet. Nur gut sechs Monate nach Inkrafttreten der Managementprämien-Verordnung zeigten sich damit deutliche Erfolge.
Direkt nach der Bundestagswahl sollte die Photovoltaik-Einspeisevergütung abgeschafft werden. Diese Forderung stellte DIHK-Präsident Eric Schweitzer in einem Zeitungsinterview auf. Aus seiner Sicht ist das EEG Planwirtschaft.
Bis zu 57 Prozent sollen die chinesischen Anti-Dumping-Zölle auf US-amerikanisches und südkoreanisches Polysilizium betragen. Gelten werden sie voraussichtlich ab dem 24. Juli. Die höchsten Zölle werden für Material der Hersteller REC, MEMC, Hemlock Semiconductor und AE Polysilicon angekündigt.
Die Europäische Union und China verhandeln weiterhin intensiv über eine mögliche Beilegung des Handelsstreits wegen des Imports kristalliner PV-Produkte. Ende dieser Woche sollen Gespräche von EU-Handelskommissar de Gucht und dem chinesischen Handelsminister Gao Hucheng stattfinden. Zudem hat die EU China anscheinend ein Kompromissangebot vorlegt.
Die Drohungen einiger Energieversorger, bis zu 20 Prozent der konventionellen Kraftwerkskapazitäten abzuschalten, sorgt für Diskussion im Energiesektor. Was dies für die Branche der erneuerbaren Energien bedeutet, erklären Hans-Josef Fell von den Grünen, Ronald Heinemann vom Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) und Jörg Mayer vom Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar).
Teile der europäischen Photovoltaik-Industrie machen verstärkten Druck gegen die Antidumpingzölle auf chinesische Solarimporte. Der CEO des Modulhersteller Solar-Fabrik fordert eine Abschaffung der Zölle auf chinesische Zellimporte, um eine wettbewerbsfähige Produktion in Europa zu sichern. Morgen werden mehr als 30 europäische Solarunternehmen nach Brüssel reisen, um auf die ihrer Einschätzung nach jetzt schon spürbaren negativen wirtschaftlichen Auswirkungen der vorläufigen Schutzzölle zu verweisen.
Laut einem Medienbericht soll der ehemaliger Geschäftsführer der Beteiligungsgesellschaft IBG aus Sachsen-Anhalt Dinnies Johannes von der Osten bedeutende Anteile an Q-Cells gehalten haben. Gleichzeitig hat sich die IBG unter seiner Verantwortung mit 4,1 Millionen an Q-Cells beteiligt. Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt bemüht sich nun um Aufklärung.
Die Europäische Kommission will untersuchen, ob die Ausnahmeregelungen für energieintensive Unternehmen im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gegen Wettbewerbsrecht der Europäischen Union verstoßen. Unternehmen, die von der Zahlung der EEG-Umlage befreit wurden, müssen laut einem Bericht des Wochenmagazins „Der Spiegel“ befürchten, im Nachhinein doch noch zur Kasse gebeten zu werden.
Am Freitag hat die Bundesnetzagentur eine überarbeitete Version des Leitfadens zum EEG-Einspeisemanagement veröffentlicht. Darin wird erstmals geregelt, wie die Höhe der Entschädigungszahlungen ermittelt wird, wenn Netzbetreiber einzelne Photovoltaikanlagen im Rahmen des Einspeisemanagements in ihrer Leistung begrenzen oder abschalten.
Die Pläne der spanischen Regierung sehen unter anderem vor, auch bereits in Betrieb genommene Photovoltaikanalgen nach einem sogenannten System der „angemessenen Rendite“ zu vergüten. Anlagenbetreiber sollen demnach eine Rendite von etwa 7,5 Prozent erreichen können.