Die Übertragungsnetzbetreiber können nunmehr auch Strom aus Photovoltaik-, Windkraft- und Biomasseanlagen auf viertelstündlicher Basis am Strommarkt verkaufen. Die flexiblere Vermarktung soll die Verkaufsergebnisse verbessern und kommt nach Behördenangaben unmittelbar mit EEG-Konto zugute. Die Neuregelung gilt ab 1. Februar.
Die Reaktionen auf die Verabschiedung der Ausschreibungsverordnung für Photovoltaik-Freiflächenanlagen sind wenig überraschend. Der BSW-Solar sieht weiterhin problematische Punkte und kritisiert geringes Volumen, eingeschränkte Standortwahl und Größenbegrenzung auf 10 Megawatt. Der BDEW sieht dagegen einen ersten Schritt in Richtung Marktintegration der Erneuerbaren geschafft.
Das Bundeskabinett hat am Mittwoch den Verordnungsentwurf zu Ausschreibungen bei Photovoltaik-Freiflächenanlagen beschlossen. Die erste Ausschreibungsrunde kann damit zum 15. April kommen.
Anil Srivastava sieht die Zukunft der Energiespeicher in einem Multitechnologieansatz, bei dem die Stärken unterschiedlicher Speichertypen kombiniert werden. Die derzeitige Debatte über Speichersysteme ist nach Ansicht des Leclanché-Chefs zu sehr auf Vor- und Nachteile einzelner Speichertechnologien ausgerichtet. Sein Konzept wird er auf der Energy Storage Europe in Düsseldorf näher ausführen.
In einem Zeitungsinterview warnt der grüne Wirtschaftsminister von Hessen davor, dass durch Ausschreibungen die Akteursvielfalt verloren gehen könnte. Den dramatisch gesunkenen Photovoltaik-Zubau bezeichnet er als eine der größten Baustellen mit Blick auf die Energiewende.
Wegen der Verzögerung bei der Fertigstellung ihrer Photovoltaik-Kraftwerke drohen den Projektentwicklern nun Strafen in Millionenhöhe.
Am Mittwoch wird sich das Bundeskabinett mit den Pilotausschreibungen für Photovoltaik-Freiflächenanlagen befassen. Der VDMA mahnt verlässliche Rahmenbedingungen an. Ein schlecht gemachtes Ausschreibungssystem könnte nach Ansicht der Verbands eine gute Entwicklung abwürgen.
Der Stellenabbau beim Wechselrichterhersteller SMA soll rund 1.300 Angestellte in Deutschland und rund 300 Angestellte an Standorten im Ausland treffen. Das sind knapp 35 Prozent der Vollzeitstellen von SMA. Am 30. Januar will das Unternehmen die Pläne für die eigene Neustrukturierung konkretisieren.
In den USA konnte sich Solarworld erneut mit seinen Anti-Dumping- und Anti-Subventionsbeschwerden gegen die kristallinen Photovoltaik-Hersteller aus China und Taiwan durchsetzen. Nun sollen auch bei der EU-Kommission weitere Beschwerden gegen die Verstöße der chinesischen Konkurrenz folgen, wie der Präsident der Vereinigung EU Prosun, Milan Nitzschke, im pv magazine-Interview sagt.
Der Verband feiert, dass sich nun Frankreich entschieden hat, Kapazitätsmärkte einzuführen. In Deutschland beißt der BDEW mit diesem Ansinnen auf Granit. Deshalb sieht der Verband nun in der Reform des Strommarktdesigns auch keine nationale, sondern eine europäische Herausforderung. Ein Kommentar.