Insgesamt 1,5 Millionen Euro stellt der Freistaat dafür in diesem Jahr zur Verfügung. Der Photovoltaik-Ausbau soll damit wieder angekurbelt werden.
EuPD Research untersucht derzeit in Tiefeninterviews mit deutschen Hausbesitzern herauszufinden, warum nur noch wenig in den Bau neuer Photovoltaik-Anlagen investiert wird. Hauptgründe dafür sind, dass Photovoltaik-Anlagen als teuer in der Anschaffung bei nur kleiner Rendite angesehen werden.
Die Ermittlungen der kanadischen Behörden haben gezeigt, dass Photovoltaik-Produkte chinesischer Hersteller gegen Dumping- und Subventionsvorschriften verletzen. Das CITT legten nun finale Zölle für die kommenden fünf Jahre fest. Die Anti-Dumpingmargen liegen zwischen 9,3 und 154,4 Prozent.
Das Bundeswirtschaftsministerium spricht sich im Weißbuch klar für den Strommarkt 2.0 aus – also einer Weiterentwicklung des bestehenden Designs. 20 Eckpunkte, was dafür notwendig ist, sind im Weißbuch enthalten.
Die EU-Kommission hat nun anscheinend Belege vorliegen, wonach der chinesische Photovoltaik-Hersteller gegen die Mindestimportpreis-Regelung für seine Module nach Europa verstoßen haben soll. Nach Canadian Solar, Renesola und ET Solar könnte er nun als vierter chinesische Hersteller vom Undertaking ausgeschlossen werden. Für den Import seiner Solarmodule in die EU müsste Znshine dann Anti-Dumping- und Anti-Subventionszölle zahlen.
Die fehlende Solarförderung für große Photovoltaik-Kraftwerke konnte durch die Installation von kleineren Dachanlagen im vergangenen Jahr nicht kompensiert werden. Nach Angaben des Bundesamts sank der Zubau um acht Prozent auf 303 Megawatt.
In der Nacht haben sich die Koalitionsspitzen erwartungsgemäß auf den Alternativvorschlag von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel verständigt. Damit ist die ursprünglich geplante Klimaabgabe für alte Braunkohlekraftwerke aus dem Rennen. Umweltverbände kritisieren die Entscheidung für die teure Alternative zu Lasten der Bürger. Zugleich sprachen sich die Koalitionspolitiker auch für den Strommarkt 2.0 und damit gegen Kapazitätsmärkte aus.
2015 ist zudem ein weiteres Wachstum der Photovoltaik weltweit zu erwarten. Nach Schätzungen des BSW-Solar wird in diesen Tagen nun bereits die 200 Gigawatt-Marke an installierter Leistung durchbrochen, die sich binnen weniger als vier Jahren nochmals verdoppeln dürfte.
Am Donnerstag tagt in Hamburg die Gläubigerversammlung für Prokon. Dort könnte entschieden werden, dass die größte Energiegenossenschaft Deutschlands entsteht. Interview mit Rainer Doemen, Pressesprecher der Freunde von Prokon.
Nach Solarpower Europa hat sich nun mit dem VDMA ein zweiter Verband für ein Auslaufen der Mindestimportpreise für Photovoltaik-Produkte aus China in Europa ausgesprochen. Die Handelsbarrieren führen aus Sicht der Photovoltaik-Zulieferer nur zu Verunsicherung und Investitionszurückhaltung. Nach Ansicht von EU Prosun gibt es aber durchaus einige deutsche Maschinenbauer, die die Aktivitäten gegen Dumping für richtig halten.