In einer Botschaft zur Revision des Elektrizitätsgesetzes spricht sich der Bundesrat für dringend erforderliche Änderungen aus, die für schnellere Genehmigungsverfahren zum weiteren Netzausbau erforderlich sind. Die Anpassungen in der Gesetzesvorlage basieren auf 126 Stellungsnahmen, die während der Vernehmlassung vergangenes Jahr eingingen.
Die Bundesregierung hat es bislang versäumt, die Vorgaben aus der novellierten Erneuerbaren-Richtlinie RED III vollständig in nationales Recht umzusetzen. Da Ende Juni auch die EU-Notfallverordnung ausläuft, droht damit ein Ende der Erleichterungen bei Genehmigungsprozessen gerade für Windkraft-, aber auch Photovoltaik-Anlagen. Der BEE warnte vor einer „absurden Situation in den Genehmigungsbehörden“.
Der Verband begrüßt ausdrücklich die Einrichtung des so genannten Sondervermögens Infrastruktur. Es müsse konsequent für den Aufbau einer modernen und resilienten Energieiversorgung genutzt werden.
pv magazine sprach mit Garikoitz Sarriegi, Senior Project Manager bei Kiwa PI Berlin Ibérica, über den von der Nachrichtenagentur veröffentlichten Bericht. Darin heißt es, in Wechselrichtern und Batterien aus China seien Geräte gefunden worden, die für Spionage und Sabotage anfällig sind.
Die neue Bundesministerin für Wirtschaft und Energie umriss in ihrer ersten Bundestagsrede die wichtigsten Aufgaben für die kommenden vier Jahre. Erneut kam sie dabei auf den „Realitätscheck“ für die Energiepolitik zu sprechen.
Mit geschätzten 838,5 Megawatt liegt die Leistung der neu gemeldeten Photovoltaik-Anlagen nur leicht über dem Wert vom März. Vor allem die Nachfrage nach Photovoltaik-Dachanlagen schwächelt weiter, wenngleich momentan auch nur wenig große Freiflächenanlagen hinzukommen. Anders sieht es bei den Stecker-Solar-Geräten aus.
Die spanische Ministerin für den ökologischen Wandel hat bestätigt, dass das Problem weder mit den Reserven oder der Netzabdeckung noch mit der Größe der Netze zusammenhing. Die Regierung prüft auch einen Zusammenhang mit den Schwankungen, die im europäischen Netz eine halbe Stunde vor dem Stromausfall verzeichnet wurden.
Eine Enervis-Studie im Auftrag von Green Planet Energy sieht in der intelligenten Steuerung, insbesondere der Anpassung an die verfügbare Photovoltaik-Leistung, großes Potenzial für CO2-Reduktion und die Vermeidung von Einspeisespitzen. Nicht allein Nutzer von Elektroautos und Wärmepumpen könnten hiervon profitieren, sondern – durch günstigere Strompreise – auch alle anderen Stromkunden.
Die Messeplattform für Photovoltaik, Energiespeicher, Elektromobilität und Energiemanagement präsentiert zum Abschluss erneut beeindruckende Zahlen. Wie bei solchen Anlässen üblich, zeigt die Branche sich selbstbewusst und optimistisch – wobei zeitgleich mit der Münchener Veranstaltung nicht nur gute Nachrichten eintrafen.
Beim Ludwig-Erhard-Gipfel hat sich die Bundeswirtschaftsministerin für einen schnellen Zubau von mindestens 20 Gigawatt Gaskraftwerken in Deutschland ausgesprochen. Den Erneuerbaren-Ausbau will die CDU-Politikerin räumlich und zeitlich besser mit dem Netzausbau synchronisieren.