Der Netzbetreiber sieht die Ursache des großflächigen Stromausfalls im April in der „Fehlfunktion“ einer Photovoltaik-Anlage in Badajoz. Er hat sie nach eigenen Angaben „perfekt identifiziert“. Sie soll eine „erzwungene Frequenzschwingung“ verursacht haben.
Die spanische Ministerin für den ökologischen Wandel, Sara Aagesen, hat einen offiziellen Bericht über den Stromausfall vom 28. April vorgelegt. Sie kündigte außerdem elf Maßnahmen zur Stärkung der Netzstabilität und zur Vermeidung künftiger Zwischenfälle an.
Die Produkte der „Plenticore“ und „Piko“-Baureihe sind auf der Whitelist, womit sie für den erhöhten Fördersatz, der ab der Juni-Runde greift, zugelassen sind. Der „Made in Europe“-Bonus ermöglicht einen Zuschlag um bis zu 20 Prozent auf die Solarförderung bei kombinierten Photovoltaik-Speicher-Anlagen vor.
Das Bürgerenergieprojekt im Süden Brandenburgs will auf die ausstehende beihilferechtliche Genehmigung des „Solarpakets I“ warten, ehe der Netzanschluss erfolgt. Darin ist eine höhere Vergütung für Agri-Photovoltaik-Anlagen vorgesehen. Doch seit weit mehr als einem Jahr fehlt das grüne Licht aus Brüssel.
Nach Ende ihrer Amtszeit zum 1. Oktober gibt die Grünen-Politikerin den Staffelstab weiter. Seit 2018 führte sie den Bundesverband Erneuerbare Energie als Präsidentin.
Auf der ZVEH-Jahrestagung übt Verbandspräsident Stefan Ehinger deutliche Kritik an dem von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche angekündigten Bau neuer Gaskraftwerke und der Abschaffung des Gebäudeenergiegesetzes. Die Mitgliedsunternehmen würden mit – unter anderem – 357.000 im letzten Jahr installierten Photovoltaik-Anlagen einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende leisten.
Die britische Regierung erklärte, dass der „Future Homes Standard“ die Installation von Solarmodulen für neue Häuser vorschreiben wird. Nach Aussage des britischen Energieminister Ed Miliband werden die neuen Bauvorschriften voraussichtlich die Installation von Photovoltaik-Anlagen für fast alle Häuser vorschreiben, mit nur „seltenen Ausnahmen“, bei denen die Auswirkungen vernachlässigbar seien.
Einer von dem Energieunternehmen in Auftrag gegebene Umfrage zufolge möchten mehr als Hälfte der Deutschen einen Smart Meter im Haushalt. Im vergangenen Herbst hatte eine Umfrage noch ergeben, dass 60 Prozent der Menschen gar nicht wissen, was ein Smart Meter ist.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche gab auf dem BDEW-Kongress in Berlin einen kleinen Einblick, was sie sich unter einem „Realitätscheck für die Energiewende“ vorstellt. Dabei zeichnet sich ab, dass künftig der Ausbau von Photovoltaik und Windkraft weniger im Fokus der Energiepolitik stehen wird.
BDEW und EY legen die Resultate einer Befragung von Stadtwerken und regionalen Energieversorgern vor. Die Energiewende und verwandte Themen bestimmen die tägliche Arbeit, ebenso aber auch der Fachkräftemangel und die allgegenwärtige Bürokratie.