Nur zwei Tage nach der Ankündigung zahlreicher Aufträge für das kommende Jahr vermeldet das Photovoltaik-Unternehmen einen weiteren Erfolg. Insgesamt erhält JA Solar umgerechnet knapp 3,5 Milliarden Euro an Finanzierungen und Krediten von der chinesischen Aufbaubank.
Der Photovoltaik-Anlagenbauer hat aus China Bestellungen für seine Inline-Beschichtungsanlage bekommen. Mit weiteren potenziellen Kunden gibt es gerade aussichtsreiche Verhandlungen.
Chinesische Photovoltaik-Produkte scheinen auf dem Markt sehr gefragt zu sein. JA Solar verkündete, mit mehreren Unternehmen die Lieferung von Solarzellen mit einer Gesamtleistung von 500 Megawatt vereinbart zu haben.
Die Photovoltaik-Einspeisetarife sind in Frankreich zum zweiten Mal in diesem Jahr gekürzt worden. In einem Regierungsbericht wird zudem die Deckelung des Marktes auf 300 bis 500 Megawatt empfohlen.
Die neue Produktionslinie des Schweizer Photovoltaik-Unternehmens soll die Herstellung von Dünnschicht-Silizium-Module zu Kosten von 0,50 Euro pro Watt ermöglichen. Überdies verkündete Oerlikon die Entwicklung einer neuen mikromorphen Zelle mit einem Rekord-Wirkungsgrad von 11,9 Prozent.
Unmittelbar nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens hat sich ein neuer Investor für das deutsche Photovoltaik-Unternehmen Meier Solar Solutions gefunden. Der japanische Solarmaschinenbauer NPC will die beiden Produktionsstandorte in Bocholt und Roßla weiterführen und damit seine Marktposition weiter ausbauen.
Ingesamt 963 Aussteller präsentieren auf der 25. EU PVSEC Neuheiten aus der Photovoltaik-Branche. Solarpionier Bertrand Piccard eröffnete die Veranstaltung im spanischen Valencia am Mittag.
Nach einem Zeitungsbericht sollen Solar Millennium und sein früherer Vorstandsvorsitzender kurz vor einer Einigung auf einen Vergleich stehen. Claassen war nach nur 74 Tagen von seinem Amt zurückgetreten, hatte aber Millionen kassiert.
Die Komplettübernahme des Photovoltaik-Unternehmens durch Bosch ist einem Medienbericht zufolge eine Frage der Zeit. Ab Mitte Oktober kann der Konzern wieder außerbörslich Aktienpakete erwerben.
Das Photovoltaik-Unternehmen erhält vom Land Brandenburg Bürgschaften in einer Gesamthöhe von zehn Millionen Euro. Damit ist die Finanzierung des Markteintritts vorerst gesichert.