Oerlikon Solar führt „ThinFab“ ein

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Oerlikon Solar bringt pünktlich zur 25. EU PVSEC in Valencia seine sogenannte „ThinFab“ auf den Markt. Die neue Produktionslinie ermögliche die Fertigung von Dünnschicht-Silizium-Modulen zu Kosten von 0,50 Euro pro Watt, heißt es in einer Mitteilung des Schweizer Photovoltaik-Unternehmens. Dies sei ein neuer Rekord. Zudem habe Oerlikon Solar in Zusammenarbeit mit Corning Incorporated eine eine „Mircomorph Champion-Labor-Zelle“ mit einen stabilisierten Wirkungsgrad von 11,9 Prozent entwickelt. Dieser Wert sei durch das US-Forschungslabor für erneuerbare Energien (NREL) bestätigt worden. Die Entwicklungen steigerten die Wettbewerbsfähigkeit der mikromorphen Dünnschicht-Silizium-Zellen und zeigten deren enormes Entwicklungspotenzial. Der Chef des Oerlikon Konzerns, Michael Buscher, bezeichnete die Ergebnisse als „bahnbrechend“. Mit der neuen „ThinFab“ sei Oerlikon in der Lage, eine höchst wettbewerbsfähige Produktionslinie auf dem Photovoltaik-Markt anbieten zu können.

Mit der neuen „ThinFab“ führe Oerlikon Solar zahlreiche Verbesserungen in seiner Produktionslinie ein, die eigentlich erst für einen späteren Zeitpunkt geplant waren. So setze der Photovoltaik-Maschinenbauer auf eine neue Generation von Hauptsystemen sowie dünnere Zellstrukturen mit reduzierter Degradation und geringerem Gasverbrauch. Überdies könne eine stabilisierte Moduleffizienz von zehn Prozent gewährleistet werden. Oerlikon Solar bietet mit der „ThinFab“ auch ein neues Design für Niederspannungsmodule an. Es sei gelungen, den Energieaufwand bei der Produktion der Dünnschichtmodule weiter zu senken. Die energetische Amortisationszeit der Module falle mit der „ThinFab“ deutlich unter ein Jahr, hieß es bei Oerlikon Solar weiter. Das Schweizer Photovoltaik-Unternehmen wolle seinen Bestandskunden schrittweise Upgrade-Pakete anbieten, damit sie von den zahlreichen technischen Verbesserungen ebenfalls profitieren können. Die Leistungsfähigkeit der bereits ausgelieferten Produktionslinien kann Oerlikon Solar zufolge damit verbessert und deren Output sowie Effizienz weiter gesteigert werden. (Sandra Enkhardt)

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