Angesichts rasanter Zubauzahlen und relativ hoher Systempreise wird Japan 2013 zum größten Photovoltaik-Markt der Welt aufsteigen. Das prophezeien die Analysten von IHS Research und bestätigen damit Einschätzungen der Branche.
Isofotón will am Dienstag einer Pressemeldung zufolge vor dem Handelsgericht in Málaga ein „Umstrukturierungsverfahren“ beantragen. Wahrscheinlich wird das spanische Photovoltaik-Unternehmen seine Zahlungsunfähigkeit erklären.
Der Geschäftsbetrieb von Sunways läuft dem Unternehmen zufolge wieder weitgehend normal. Gemeinsam mit dem nach einem Fremdantrag eingesetzten vorläufigen Insolvenzverwalter will das Management die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens verhindern.
Der deutsche Wechselrichter-Hersteller SMA will in Südafrika eine Sunny-Central-Fertigungsstätte ansiedeln. Auch der Schweizer Konzern ABB plant in seiner Fabrik in Johannesburg eine Wechselrichter-Produktion.
Die mit 3,6 Megawatt größte Photovoltaik-Anlage in der belgischen Region Brüssel hat auf dem Dach der Audi-Fabrik in Vorst den Betrieb aufgenommen. Audi will den Solarstrom vor Ort für die Produktion des Modells A1 nutzen.
In Deutschland verkaufte der Solarkonzern im ersten Quartal deutlich weniger Solarmodule und Photovoltaik-Bausätze als noch im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz ging erheblich zurück, und der Verlust von Solarworld erhöhte sich weiter.
Zum sechsten Mal in Folge will die Photovoltaik-Fachmesse Intersolar Europe besonders innovative Firmen der Branche mit dem Intersolar Award auszeichnen. Zu den Finalisten in den verschiedenen Kategorien gehören auch viele deutsche Unternehmen.
Der japanische Elektronik-Konzern will seine Fertigung im US-Bundesstaat Oregon Ende Juni schließen. Damit beendet Panasonic die Photovoltaik-Waferfertigung in USA.
Zurzeit prüfen potenzielle Investoren die Übernahme der Mehrheitsbeteiligung von Bosch an Photovoltaik-Produzent Aleo Solar. Das Unternehmen berichtet von mehreren seriösen Anfragen aus der Branche.
Der Vorstand des Wechselrichter-Herstellers für Photovoltaik-Anlagen kann weiterhin einen Verlust für das laufende Geschäftsjahr nicht ausschließen. Es wird weitere Entlassungen bei SMA geben. Zum konkreten Umfang wollte der SMA-Vorstandssprecher auf der Hauptversammlung aber noch keine Aussagen treffen.