SMA und ABB wollen in Südafrika produzieren

SMA will künftig in Südafrika Sunny-Central-Wechselrichter bauen und die bereits vorhandenen Vertriebs- und Servicestrukturen weiter ausbauen. Wie der deutsche Wechselrichter-Produzent mitteilte, erfülle SMA mit einer südafrikanischen Wechselrichter-Fertigung die Anforderungen an den lokalen Wertschöpfungsanteil und könne zudem rechtzeitig die Kapazitäten für das erwartete Marktwachstum bereitstellen. SMA-Vorstandssprecher Pierre-Pascal Urbon zufolge ist Südafrika für SMA von strategischer Bedeutung, da das Land über ein gutes Wirtschaftswachstum und einen entsprechend steigenden Energiebedarf verfüge. Außerdem sei die Photovoltaik in Südafrika bereits heute eine wirtschaftlich attraktive Alternative zu anderen Stromerzeugungsarten. Laut Pressemitteilung haben die Vorbereitungen für die Einrichtung der Wechselrichter-Produktion in Südafrika bereits begonnen. Die Fertigung soll demnach ebenso flexibel aufgestellt werden wie die bereits bestehenden Wechselrichter-Produktionen in Deutschland und Nordamerika, um schnell auf Nachfrageveränderungen reagieren zu können.

Auch der Schweizer Automationstechnik-Konzern ABB expandiert mit Blick auf die Local-Content-Anforderungen in Südafrika. Wie das Unternehmen mitteilt, soll 2014 in der bereits bestehenden Fertigungsstätte in Johannesburg eine neue Wechselrichter-Produktionslinie in Betrieb gehen und mit insgesamt 500 Megawatt Nennleistung Wechselrichter vom Typ PVS800 produzieren. Geplant sind demnach Zentralwechselrichter mit jeweils 630, 875 oder 1000 Kilowatt Nennleistung. (Petra Hannen)