Peter Wagner will sich nach eigenen Angaben wieder mehr um sein Mandat bei der Schweizer Muttergesellschaft Meyer Burger kümmern. Neben dem Vorstandschef wird auch der Vorstand für das operative Geschäft des deutschen Photovoltaik-Unternehmens aus dem Gremium ausscheiden.
Der Rückzug des Stuttgarter Konzerns aus dem Geschäft mit der kristallinen Photovoltaik ist beschlossen und soll auch angesichts der Importzölle für chinesische Hersteller in der EU nicht zurückgenommen werden. Nun demonstrierten aber 2000 Beschäftigte und verlangen von der Bosch-Führung Alternativen für die von der Schließung betroffenen Mitarbeiter. IG Metall und Bosch-Führung vereinbarten einen Szenariendialog.
Eine 4,8 Kilowatt Photovoltaik-Anlage hat der deutsche Modulhersteller in der Türkei nun fertiggestellt. Weitere Photovoltaik-Projekte sind geplant.
In den USA will das Photovoltaik-Unternehmen an 100 Standorten die Kombination von Photovoltaik-Anlagen und Speichersystemen testen. Die Batterien sollen von Tesla kommen. Ab 2015 will Solarcity dann Pakete mit Photovoltaik-Anlagen und Batteriesystemen auf den Markt bringen.
Das deutsche Photovoltaik-Unternehmen liefert eine komplette Fabrik mit einer Kapazität von zehn Megawatt nach Nigeria. Im Juli soll die Installation der Produktionsstätte vor Ort erfolgen.
Eine koreanische Bank stellt der chinesischen Tochtergesellschaft des Photovoltaik-Konzerns einen Kredit über 100 Millionen US-Dollar für die kommenden drei Jahre zur Verfügung.
Der deutsche Photovoltaik-Anlagenbauer hat einen Erfolg im Eurasiengeschäft zu vermelden. Während der Intersolar in München konnte Schmid einen Auftrag für drei Modullinien mit einer Kapazität von 150 Megawatt vermelden.
Nach einem Zeitungsbericht wächst der Druck auf die frühere Unternehmensführung. Der Insolvenzverwalter will demnach die ehemaligen Vorstände und Aufsichtsräte von Solar Millennium auf Schadenersatz verklagen.
Je mehr die EEG-Welt dem Ende entgegen geht, desto mehr werden Photovoltaik-Anlagen in die Haustechnik integriert. Dadurch diversifizieren sich die Strategien und Produkte. Einige Unternehmen präsentieren sich als Systemanbieter meist mit Speichern im Programm, andere bleiben bei dem, was sie schon immer gemacht haben.
Am Freitag ist die Intersolar Europe in München zu Ende gegangen. Der schwierige Photovoltaik-Markt macht sich zwar auch bei den Besucher- und Ausstellerzahlen deutlich bemerkbar. Trotzdem ist die Zufriedenheit unter den Teilnehmern groß.