Das Kölner Immobilienunternehmen fürchtet Auswirkungen für die eigene Restrukturierung wegen der Zahlungsunfähigkeit von Conergy. Das Photovoltaik-Unternehmen kann derzeit den monatlich zu leistenden Erbbauzins nicht aufbringen, was sich auf den Umsatz von Vivacon erheblich auswirke.
Die malaysische Firma Sun + Lite & Power hat die Produktionsstätte, die ursprünglich die EPV Solar Germany betrieb, übernommen. Derzeit laufen die Vorbereitungen, um die Produktion der Dünnschichtmodule wieder aufzunehmen.
Der norwegische Photovoltaik-Konzern plant, seine Geschäftsfelder Solar und Silizium in zwei unabhängigen Unternehmen fortzuführen. Nach Ansicht von Citibank-Analysten könnte dies jedoch am Widerstand der Anleihegläubiger scheitern. REC gibt sich derweil optimistisch, dass die Pläne in die Tat umgesetzt werden.
Der Schweizer Wechselrichter-Hersteller muss auf die schwierigen Bedingungen auf den Photovoltaik-Märkten reagieren. Bis zu 70 der 300 Mitarbeiter am Hauptsitz von Sputnik Engineering könnten im Zuge einer umfassenden Restrukturierung Ende August ihren Job verlieren, sofern ein gesetzlich vorgeschriebenes Konsultationsverfahren zu keiner anderen Lösung führt.
Der Photovoltaik-Hersteller hatte seine Mitarbeiter zum 1. Juli in Kurzarbeit geschickt. Bereits davor ruhte die Produktion der Solarmodule an den Juni-Wochenende. Nun ist die Produktion bei Aleo Solar kurzzeitig wieder angelaufen.
Der chinesische Energiekonzern hat in den vergangenen Monaten mit Solibro und Miasole bereits zwei große Dünnschichthersteller übernommen. Nun hat Hanergy noch Global Solar Energy gekauft.
Auch die Aktionäre des US-Wechselrichter-Herstellers haben dem Angebot des Schweizer Konzerns bereits in dieser Woche zugestimmt. Bis Ende der Woche soll die Transaktion vollzogen sein.
Die Entlassungen plant der Photovoltaik-Konzern für den Spätsommer. Die betroffenen Mitarbeiter aus der Waferfertigung sollen aber Übergangsgeld erhalten, da das US-Arbeitsministerium die chinesischen Photovoltaik-Importe als Ursache für die bevorstehenden Entlassungen anerkannt hat. Solarworld will zudem erneut Beschwerde einreichen, um ein Schlupfloch für anhaltende Billig-Importe aus China zu schließen.
Der Verteilnetzbetreiber hat insgesamt 43.000 Erneuerbare-Energien-Anlagen im vergangenen Jahr neu ans Netz gebracht. Damit seien im Gebiet von RWE mehr als 264.000 EEG-Anlagen installiert. Der Löwenanteil installierten Systeme entfällt auf Photovoltaik-Anlagen.
Angesichts der laufenden Ermittlungen der EU zu Anti-Dumpingvorwürfen gegen chinesische Photovoltaik-Hersteller und den bereits verhängten vorläufigen Zöllen erholen sich die Preise für Solarmodule. Nach 48 Monaten Preisverfall scheint es nun wieder in die andere Richtung zu gehen. Die Preise für kristalline Solarmodule aus China stiegen in Europa im Juni um vier Prozent. IHS rechnet mit einer weiteren Erhöhung in den kommenden Monaten.