Aleo Solar fährt Produktion wieder hoch

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Die Aleo Solar AG hat ihre Produktion von Solarmodulen im brandenburgischen Prenzlau wieder hochgefahren. Die Fertigung sei trotz der zum 1. Juli eingeführten Kurzarbeit in zwei Hallen wieder aufgenommen worden, sagte ein Sprecher auf Anfrage von pv magazine. Dies sei notwenig, um einen Auftrag zu bedienen. Die Lagerbestände reichten dafür nicht aus. Wie lange es bei dieser Auslastung bleibe, hänge aber von der weiteren Auftragslage ab. Offiziell hat Aleo Solar bis zum Jahresende Kurzarbeit für seine Mitarbeiter in der Produktion in Prenzlau beantragt. Bereits vor einem Monat erklärte eine Sprecherin auf Anfrage von pv magazine, dass einzelne Produktionslinien bereits Ende Juli wieder hochgefahren werden könnten.

Bosch will seinen gut 90-prozentigen Anteil an Aleo Solar veräußern. Bis Ende März 2014 gibt es allerdings eine Finanzierungszusage des Stuttgarter Konzerns für den Photovoltaik-Hersteller. Aleo Solar braucht aber dringend einen frischen Geldgeber. Gespräche mit Interessenten, die auch bereits die Produktionsstätte in Prenzlau besucht haben, gebe es bereits, sagte die Sprecherin weiter. Aleo Solar wolle bis zum Ende des dritten Quartals einen Käufer bestimmen.

Der Hersteller steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Anfang Juli veröffentlichte das Unternehmen seine vorläufigen Halbjahreszahlen. Demnach erhöhte sich der EBIT-Verlust gegenüber dem Vorjahreszeitraum weiter und lag bei -29,4 Millionen Euro. Der Umsatz brach in den ersten sechs Monaten regelrecht ein. Er wird voraussichtlich bei 68,3 Millionen Euro liegen. Im ersten Halbjahr 2012 lag er noch bei 166,4 Millionen Euro. (Sandra Enkhardt)

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