Für den 7. April hat Shunfeng Photovoltaics eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen, auf der die Übernahme von Wuxi Suntech endgültig bestätigt werden soll. Der chinesische Photovoltaik-Hersteller hat ein umfassendes Dokument dazu veröffentlicht. Es zeigt, dass bei Wuxi Suntech die Produktion von Solarzellen im vergangenen Jahr stillgelegt war und auch die Modulkapazitäten nur wenig genutzt worden sind.
Am Donnerstag wird der Wechselrichter-Hersteller aus Deutschland seine Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr vorlegen. Anlaysten gehen von einem EBIT-Verlust von 59 Millionen Euro aus. Im laufenden Jahr soll das Ergebnis wieder leicht positiv sein und sich im kommenden Jahr dank der Kooperation wieder deutlich anziehen.
Knapp ein Jahr nachdem das Amtsgericht für den Photovoltaik-Hersteller ein Insolvenzverfahren anordnete, musste der Vorstand nun einen eigenen Antrag stellen. Erst im August 2013 war das erste Insolvenzverfahren eingestellt worden, nachdem sich Sunways mit seinen Gläubigern geeinigt hatte. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter ist der Rechtsanwalt Thorsten Schleich benannt worden.
Die Analysten des in den USA ansässigen Instituts gehen davon aus, dass innerhalb der kommenden fünf Jahre Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 300 Gigawatt weltweit neu installiert werden. Der Anteil von Solarstrom an der globalen Energieversorgung könnte damit auf 3 Prozent steigen.
Der Photovoltaik-Hersteller will mit den Behörden von Wuxi New District eine Vereinbarung über eine strategische Partnerschaft abschließen. Insgesamt 100 Megawatt Dachanlagen auf öffentlichen Gebäuden will Hanwha Solarone installieren. Die Verwaltung soll im Gegenzug Dachflächen, Genehmigungen, Netzanschlüsse und Gelder zur Verfügung stellen.
Die Anleihegläubiger der Holdinggesellschaft AEG Power Solutions sollen im kommenden Monat der Restrukturierung zustimmen. 3W Power will einen Schuldenschnitt vollziehen, mit dem die Anleihegläubiger künftig 60 Prozent der Anteile halten sollen. Der Leistungselektronik-Hersteller kündigte zudem an, die Zahl seiner Mitarbeiter im Laufe des Jahres von mehr als 1500 auf etwa 900 zu reduzieren.
Gibt es eigentlich Photovoltaik-Anlagen im Gewerbe, deren Strom zu mehr als 80 Prozent von dem Betrieb verbraucht wird? Solange es keine EEG-Umlage auf Eigenverbrauch gibt, wäre das oft wirtschaftlich. Trotzdem werden die Anlagen meist anders geplant.
Anders als einige chinesische Konkurrenten verharrt Yingli weiter im roten Bereich. Dennoch sind die Absatz- und Umsatzzahlen des chinesischen Herstellers beachtlich. Yingli will seine Downstream-Aktivitäten nun deutlich ausbauen.
Der texanische Energieversorger Austin Energy soll in Zukunft Solarstrom des Solarparkbetreibers Sunedison für weniger als vier Eurocent (0,055 US-Dollar) pro Kilowattstunde kaufen können. Der extrem niedrige Preis für den Solarstrom ist unter anderem wegen Steuererleichterungen möglich.
Der Photovoltaik-Spezialist kooperiert mit einem Dämmsystemhersteller um künftig fertige Bauteile mit organischer Photovoltaik anbieten zu können. Die organischen Photovoltaik-Komponenten von Belectric OPV sollen dabei direkt in den Fassadendämmsysteme integriert werden, um auch ein harmonisches architektonisches Gesamterscheinungsbild zu gewährleisten.