Der chinesische Photovoltaik-Hersteller ist auf vielen Märkten führend. Bis zum Ende des 1. Halbjahrs hat Yingli Solarmodule mit mehr als zehn Gigawatt Leistung ausgeliefert.
In einem ersten Schritt hat der Photovoltaik-Konzern planmäßig eine neue Produktionslinie im Werk in Malaysia in Betrieb genommen. Nun sollen mit einem Optimierungsprogramm die Kapazitäten im asiastischen Werk, aber auch in der deutschen Produktion weiter erhöht werden.
Der Photovoltaik-Wechselrichter-Hersteller bemüht sich, neue Geschäftsfelder zu eröffnen. Der Absatz der Wechselrichter ging im ersten Halbjahr um 20 Prozent zurück. Bereits im Vorfeld der Veröffentlichung hatte SMA seine Prognose für das Gesamtjahr zurückgenommen.
Die beiden Unternehmen wollten gemeinsam große Photovoltaik-Projekte in Großbritannien umsetzen. Zunächst sollen Solarparks mit einer Gesamtleistung von 55 Megawatt realisiert werden.
Die beiden deutschen Photovoltaik-Unternehmen haben einen Asset Deal vereinbart, wonach SMA künftig die Betriebsführung und Wartung in Europa übernimmt. Zudem musste Phoenix Solar seine Prognose für das Gesamtjahr nach unten anpassen und geht nun von einem erheblichen Umsatzrückgang aus.
Bereits im vergangenen Jahr dominierten Photovoltaik-Unternehmen aus den USA und China die Rangliste der größten Projektierer. Dies wird auch 2014 so bleiben. Die Analysten von IHS erwarten, dass die zehn größten EPC-Unternehmen in diesem Jahr weltweit Photovoltaik-Projekte mit einer Gesamtleistung von acht Gigawatt installieren werden.
Immerhin hat das insolvente Freiburger Unternehmen nun Käufer für seine letzten drei Photovoltaik-Projekte in Deutschland gefunden. Beim Investorenprozess sieht sich SAG Solarstrom auf einem sehr guten Weg. Die Interessenten sollen aus dem asiatischen, nordamerikanischen und europäischen Raum stammen.
Der insolvente Photovoltaik-Hersteller aus dem Allgäu will sich völlig neu positionieren. Aus dem Wechselrichter-Hersteller soll nun ein Dienstleister für Forschung und Entwicklung werden. Die Gewährleistungs- und Garantieansprüche für bereits verkaufte Photovoltaik-Wechselrichter übernimmt Diehl Controls.
Die beiden Geschäftsbereiche Engineering und Software sollen von den bisherigen Geschäftsleitern des insolventen Photovoltaik-Unternehmen übernommen werden. Die neuen Gesellschaften werden eng kooperieren und die verbliebenen Mitarbeiter weiterbeschäftigen.
Die zweite Senkung der Gewinnerwartung war wohl zuviel. Der ehemalige hessische Ministerpräsident Roland Koch muss seinen Chefposten bei Bilfinger räumen. Er machte gern die Energiewende in Deutschland für die schlechten Ergebnisse verantwortlich.