Hanwha Q-Cells will Kapazitäten auf 1,5 Gigawatt ausbauen

Hanwha Q-Cells will seine Kapazitäten noch erweitern. In seinem Werk in Malaysia hat der Photovoltaik-Hersteller im Juni eine neue Produktionslinie mit 204 Megawatt Kapazität in Betrieb genommen, teilte das Unternehmen nun mit. Der Bau sei planmäßig abgeschlossen worden und nun werde die Linie hochgefahren. Wie lange es dauern werde, bis die volle Kapazität erreicht ist, wollte ein Sprecher auf Nachfrage von pv magazine nicht sagen. Die Gesamtkapazität des Solarzellen-Werks in Malaysia liegt damit bei 1,1 Gigawatt. Bis zum Jahresende soll sich durch eine "Manufacturing Excellence" Initiative nochmals um etwa 200 Megawatt gesteigert werden, wie Hanwha Q-Cells nun ankündigte. Die Durchlaufzeiten sollten verkürzt und damit der Ausstoß aller Produktionslinien erhöht werden, hieß es zu den Plänen.

Auch am Standort Deutschland soll über die "Manufacturing Excellence" Initiative die Kapazität erhöht werden. Bis zum Jahresende werde sie voraussichtlich von 200 auf 230 Megawatt steigen. Die Gesamtkapazität für die Herstellung von Solarzellen würde dann konzernweit bei 1,5 Gigawatt liegen. Hanwha Q-Cells reagiere damit auf die weltweit steigende Photovoltaik-Nachfrage, hieß es weiter. Im ersten Halbjahr habe der Hersteller seinen Absatz um 68 Prozent auf 539 Megawatt gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesteigert. "Hanwha Q-Cells baut seine starke Position auf den internationalen PV-Märkten weiter aus. Vor dem Hintergrund der wachsenden globalen Nachfrage nach unseren hochwertigen PV-Produkten und -Lösungen erhöhen wir unsere internationale Produktionskapazität weiter", sagte Vorstandschef Charles Kim. (Sandra Enkhardt)