Im Rahmen eines Management Buy-outs wurde die Solarsparte des Schweizer Unternehmen Komax an das bisherige Führungsteam des Geschäftsbereichs Solar verkauft. In der Mitte des zweiten Halbjahres 2014 soll die neue Gesellschaft ihre Tätigkeit aufnehmen.
Der Systemanbieter Baywa r.e. hat eine Photovoltaik-Anlage mit 675 Kilowatt Nennleistung auf dem Dach eines Traktorenwerks in Bayern finanziert und errichtet. Der Hersteller von Traktoren hat die Anlage daraufhin gepachtet und verbraucht nun den gesamten erzeugten Solarstrom direkt vor Ort.
Der Wechselrichterhersteller SMA hat ein neues Community-Portal für private Solaranlagen gestartet. Auf Sunny Places können Anlagendaten dargestellt und mit anderen Anlagen verglichen werden. Betreiber können sich auf der Plattform auch direkt austauschen.
Produzenten von Solarzellen konzentrieren sich zurzeit darauf, die Effizienzgrade ihrer Produkte zu erhöhen. Das meldet NPD Solarbuzz. Die Analysten gehen daher davon aus, dass bei Photovoltaik-Modulen mit 60 multikristallinen Silizium-Zellen bald 275 Watt Leistung Standard sein werden.
Auf dem Dach der Hofer-Zweigniederlassung in Kärnten hat die Installation einer Photovoltaik-Anlage mit 3,4 Megawatt Leistung begonnen. Die Anlage gilt als das bislang größte österreichische Photovoltaik-Projekt.
Hanergy hat die Übernahme des US-amerikanischen Dünnschicht-Produzenten Alta Devices abgeschlossen. Das teilte das chinesische Photovoltaik-Unternehmen mit.
Im Vereinigten Königreich sind inzwischen mehr als fünf Gigawatt Photovoltaik-Kapazität installiert. Das meldet NPD Solarbuzz.
Nach dem vorläufigen Insolvenzverfahren hat für die AS Solar GmbH nun das geregelte Insolvenzverfahren begonnen. Der Geschäftsbetrieb wurde eingestellt und ein Großteil der Mitarbeiter freigestellt. Eine Sanierung ist mangels Investor nicht mehr möglich gewesen.
Der chinesische Photovoltaik-Konzern Shunfeng hat mit der China Minsheng Banking Corporation eine strategische Zusammenarbeit vereinbart. Teil des mindestens zwei Jahre geltenden Vertrags ist ein Kreditrahmen über 2,4 Milliarden Euro.
Analyse: Die Konkurrenz ist dem jahrelang führenden Wechselrichter-Hersteller SMA Solar Technology weltweit auf den Fersen. Ende Juli hat das Unternehmen nun seine prognostizierten Geschäftszahlen für das Jahr 2014 nach unten korrigieren müssen. Wird SMA nun dieselbe Entwicklung durchmachen, wie die meisten deutschen Modulhersteller? Eine Analyse von Karl-Heinz Remmers, Vorstand der Solarpraxis AG und Herausgeber von pv magazine.