Rund 100 junge Unternehmen mit dem Schwerpunkt erneuerbare Energien, Speicher, Smart Grids stellten sich in Berlin vor. Vor Ort waren auch die großen Player der alten Energiewelt, die aktiv nach Zusammenarbeit mit innovativen Start-ups suchen.
Der US-Konzern kündigte zugleich die Ausweitung seines Engagements für saubere Energie in China an. Mit seinem ersten 40-Megawatt-Photovoltaik-Kraftwerk produziert Apple nun mehr Solarstrom, wie seine Büros und Läden in China verbrauchen.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller bestätigte, dass die Produktion von multikristallinen Solarzellen in Bayan Lepas in den kommenden Wochen beginnen wird. Die Investitionskosten für das erste Werk von JA Solar außerhalb Chinas lagen bei umgerechnet 41,6 Millionen Euro.
Das Unternehmen wird sein Solargeschäft nicht fortführen. Verhandlungen mit einem chinesischen Investor wegen einer Übernahme scheiterten. Nun werden die Produktions und Forschungsstätten in den USA und Deutschland geschlossen.
Für sieben Photovoltaik-Kraftwerke sind die Nachführsysteme des deutschen Herstellers bestimmt. Die Solarparks sind Teil des Förderprogramms für Photovoltaik der Regierung.
Es soll die größte Photovoltaik-Anlage des Landes sein. Zugleich ist es auch eine der größten Photovoltaik-Anlagen die RWE bisher realisiert hat.
Das nationale Ausbauziel für die Photovoltaik beträgt für dieses Jahr mittlerweile 23,1 Gigawatt. Bei der installierten Gesamtleistung liegt China nur noch knapp hinter Deutschland. China hat allerdings weiterhin das Problem, dass wegen fehlender Netze eine Vielzahl an Photovoltaik-Anlagen derzeit gar nicht einspeisen können.
Der deutsche Photovoltaik-Hersteller gehört mittlerweile zum chinesischen Baustoffkonzern CNBM. Nun soll mit der CIGS-Technologie von Avancis in China eine 1,5 Gigawatt-Fabrik aufgebaut werden.
Die Herstellungskosten will der japanische Photovoltaik-Hersteller für seine CIS-Dünnschichtmodule innerhalb der kommenden zwei Jahre um mehr als 20 Prozent senken. Zudem plant Solar Frontier den Aufbau von Produktionskapazitäten außerhalb Japans mit etwa einem Gigawatt Gesamtkapazität.
Das Fraunhofer ISE hat ermittelt, dass der exportierte Strom aus Deutschland teurer verkauft wird, als für den importierten Strom bezahlt wird. Damit ist die These, Deutschland würde Strom ins Ausland verschenken, nach Ansicht der Wissenschaftler nicht haltbar. Auch die Angst, Deutschland könnte bald im Dunkeln sitzen, scheint unbegründet.