Apple stellt ersten Solarpark in China fertig und will noch mehr

Apple hat den Bau seines ersten Solarparks in China beendet. Das 40-Megawatt-Photovoltaik-Kraftwerk in der Provinz Sichuan erzeuge mehr Solarstrom, als die Apple-Verkaufsläden und Büros im Land an Energie verbrauchen, teilte der US-Konzern am Donnerstag mit. Apple kündigte zugleich zwei neue Programme an, um seinen ökologischen Fußabdruck seiner Produktionspartner in China zu verbessern. Zum einen wolle der Konzern seine Investitionen in saubere Energien signifikant erhöhen. So plane Apple den Bau von weiteren Photovoltaik-Kraftwerken mit mehr als 200 Megawatt Leistung. Die Projekte sollen sowohl im Nord, Osten als auch im Süden entstehen und so viel Solarstrom erzeugen, dass es für die Versorgung von 265.000 Haushalten reiche. Damit beginne Apple den Energieverbrauch seiner Lieferkette zu CO2-neutral zu gestalten.

Zum anderen will der US-Konzern eine neue Initiative starten, um seine Produktionspartner in China energieeffizienter zu machen. Dafür wolle Apple gemeinsam mit Partnern in den kommenden Jahren mehr als zwei Gigawatt an erneuerbaren Energien installieren. Zunächst solle der Apple-Partner Foxconn mit der Installation von 400 Megawatt Photovoltaik-Leistung in der Provinz Henan beginnen. Der Start für diese Projekte sei für 2018 geplant. Foxconn habe zugesagt, so viel saubere Energie erzeugen zu wollen, wie in seiner IPhone-Fabrik in Zhengzhou verbraucht würde.

Nach eigenen Angaben hat es Apple mit seinem bisherigen Engagement bereits geschafft, dass 100 Prozent des Verbrauchs seiner Geschäfte in China und den USA mit erneuerbaren Energien gedeckt werden. Weltweit seien es mehr als 87 Prozent. (Sandra Enkhardt)