Das italienische Unternehmen Enerray hat mit seinem Partner Desert Technologies einen 23 Megawatt-Solarpark in dem Land gebaut. Der chinesische Hersteller lieferte dafür knapp 75.000 Eagle Solarmodule.
Es ist die höchste Zuwachsrate bei erneuerbaren Energien, die es international je gab. Insgesamt sind 152 Gigawatt an neuen Kapazitäten weltweit im vergangenen Jahr installiert worden – hauptsächlich neue Photovoltaik- und Windkraftanlagen.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller hat bei dem Schweizer Technologiekonzern für 18 Millionen Schweizer Franken neues Equipment für seine PERC-Solarzellen und die Waferfertigung bestellt. Die Inbetriebnahme der neuen Produktionsanlagen soll im zweiten Halbjahr erfolgen.
Als Komplettpaket will der Energiekonzern künftig Photovoltaik-Anlagen, Speicher, eine App und Ökostrom aus einer Hand anbieten. Seinen neuen Photovoltaik-Speicher hat Eon gemeinsam mit Solarwatt entwickelt.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller ist weiter in großen finanziellen Schwierigkeiten. Bislang sind die Verhandlungen mit den Gläubigern gescheitert, bei denen Yingli eine Verlängerung der Rückzahlungsfrist um zwei bis drei Jahre herausholen will.
Die beiden Unternehmen haben gemeinsam viele Photovoltaik-Kraftwerke in dem Land realisiert. ABB soll demnach einen Anteil von mehr als 50 Prozent am indischen Photovoltaik-Wechselrichtermarkt haben. Der Schweizer Konzern unterzeichnete zudem eine Vereinbarung mit dem Institute of Technology Madras für eine gemeinsame Forschung- und Entwicklungsarbeit bei Speichern und Microgrids in den kommenden Jahren.
Als Teilergebnis des Projekts veröffentlichte der Forschungsverbund nun eine Studie, in dem alle ökonomischen Risiken festgehalten sind, die bei Komponenten und der Planung von Photovoltaik-Anlagen auftreten können. Nächstes Ziel ist nun die Ausarbeitung und Bewertung von Maßnahmen zur Minimierung der Risiken.
Aufgrund eines Liquiditätsüberschusses kann der Bonner Photovoltaik-Konzern seinen Anleihegläubigern bereits vorzeitig Geld zurückzahlen. Gemeinsam mit der bereits zum 31. März erfolgten Sondertilgung hat Solarworld damit seine zur Jahresmitte vorgesehene Rate bereits beglichen.
Im Oktober 2012 hatte das insolvente Photovoltaik-Unternehmen aus den USA wegen seines Börsenverlusts von 1,5 Milliarden US-Dollar eine Klage gegen Suntech, Trina Solar und Yingli Green Energy eingereicht. Nun verkündete ein chinesischer Konkurrent eine Einigung mit Solyndra.
Nach der US-Börsenaufsicht hat nun auch das Justizministerium in Washington Ermittlungen gegen das Photovoltaik-Unternehmen eingeleitet. Nach einem Bericht des „Wall Street Journals“ bereitet Sunedison bereits einen Insolvenzantrag nach Chapter 11 des US-Rechts vor. Außerdem sucht das Unternehmen Käufer für Photovoltaik-Projekte mit einem Gigawatt Gesamtleistung in Indien.