Der Photovoltaik-Hersteller wollte ursprünglich die Jahreskapazität seiner Produktionslinien in diesem Jahr weiter hochfahren. Der Hochlauf verzögert sich aufgrund der anhaltenden Engpässe in den globalen Lieferketten.
Nach Auswertung von Energy-Charts haben die Photovoltaik-Anlagen in Deutschland nochmal mehr Solarstrom produziert als im Juni. Dies half die Preise an den Strombörsen stabil zu halten.
Im ersten Halbjahr sind damit bereits knapp 3218 Megawatt an Photovoltaik-Anlagen neu installiert worden, die Solarförderung erhalten. Dazu kommen bis zu 570 Megawatt an Photovoltaik-Kraftwerken, die ohne EEG-Förderung auskommen. Da die höheren Vergütungssätze zunächst noch unter EU-Vorbehalt stehen und nur für Dachanlagen gelten, veröffentlicht die Bundesnetzagentur auch neue anzulegende Werte für August bis Oktober.
Der Anlagenbauer muss 23,2 Millionen Euro wegen CIGSfab-Projekt in China abschreiben. Eine einvernehmliche Einigung über die ausstehende Zahlung für die bereits erbrachten Leistungen mit dem chinesischen Kunden Chongqing Shenhua Thin Film Solar Technology Co., Ltd. ist gescheitert. Manz will das Geld nun einklagen und stellt alle Aktivitäten im CIGS-Dünnschicht-Bereich ein.
Das deutsche Unternehmen, an dem Morgan Stanley beteiligt ist, erwirbt eine 51-prozentige Beteiligung an Kolya. Es baut seine Photovoltaik-Projekt-Pipeline damit um mehr als 1800 auf 4216 Megawatt aus.
Die Polysilizium-Sparte des Münchner Konzerns verzeichnete im zweiten Quartal ein Umsatzplus von 69 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Grund dafür sind die deutlich höheren Preise. Das EBIT hat sich mehr als verdoppelt.
Wie sich der Zinsanstieg auf die Margen der Photovoltaik-Projektentwickler und die Renditeerwartungen der Investoren auswirkt, erklärte Holger Kerzel, Geschäftsführer bei der MEAG, im Interview mit pv magazine. Die Photovoltaik-Branche muss seiner Ansicht nach mittelfristig den Investoren attraktivere Renditen bieten.
Der bisherige US-Chef des Photovoltaik-Montagesystemherstellers, Dirk Morbitzer, übernimmt künftig als CEO der Gruppe. Die Holding-Gesellschaft soll in eine Aktiengesellschaft umfirmiert werden und die Zahl der Mitarbeiter auf 140 wachsen.
Das Hamburger Photovoltaik-Unternehmen hat sich einen entsprechenden Konsortialkredit von der Commerzbank und der Landesbank Baden-Württemberg gesichert. Er dient der Refinanzierung von 61 Photovoltaik-Kraftwerken im Bestand.
Das Unternehmen erwarb die Anteile von Wircon. Beide Unternehmen hatten zuvor jeweils 50 Prozent der Anteile an dem EPC-Unternehmen für Photovoltaik-Kraftwerke gehalten.