Munich Re sichert die Garantie ab. Auf Basis einer KI-gestützten Plattform verspricht das österreichische Unternehmen einen automatisierten Betrieb von Photovoltaik-Anlagen, bei dem alle Fehler erkannt werden und Fehleralarme ausgeschlossen sind.
Interview: Peter Fath, Geschäftsführer von RCT Solutions, plant und begleitet Fabrikbau weltweit und jetzt auch konkret in Deutschland. Er hält eine Anfangsunterstützung für notwendig, soll eine Ansiedlung in Europa erfolgreich sein. Bei Herstellung in Deutschland würden außerdem aus diversen Gründen zwei bis drei Cent Kostenunterschied zu Modulen aus Fernost bleiben, mit denen man umgehen muss.
Interview: Solarunternehmer Karl-Heinz Remmers hat die Stellungnahme europäischer Unternehmer zum Wiederaufbau einer Photovoltaik-Produktion im Februar mitverfasst. Er vermisst in der gegenwärtigen Debatte große Ziele und besteht darauf, dass auch europäische Solarmodule günstig sein müssen und können. Remmers plädiert für das Ziel, nicht auf wie bisher geplant auf 30 Gigawatt zu skalieren, sondern auf 600 Gigawatt, und damit 20 Prozent globalen Marktanteil anzustreben.
Der Photovoltaik-Hersteller denkt über den Einstieg in die Heterojunction-Zellproduktion in den USA nach. In Deutschland ist Meyer Burger gerade dabei seine Zellproduktion weiter hochzufahren und hat sich Produktionsflächen gesichert, um theoretisch 15 Gigawatt im Jahr herstellen zu können.
Ein neues Solarunternehmen ist in den deutschen Photovoltaik-Markt eingetreten, wie pv magazine auf der SNEC in Shanghai erfuhr. Slenergy vertreibt alles von Solarmodulen und Wechselrichtern bis hin zu Photovoltaik-Montagegestellen und Wallboxen. Alles gibt es dabei in vorab zusammengestellten Paketlösungen.
Die Mittel stammen unter anderem vom derzeitigen Hauptinvestor Reliance New Energy. In der zweiten Jahreshälfte soll der Spatenstich erfolgen und bis dahin noch mehr Geld eingeworben werden.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller setzt bei seinem Produkt „Hi-MO 7“ auf M10-Wafer und die hocheffizienten HPDC-Zellentechnologie. Das neue Modul, was auf der SNEC präsentiert wurde und auch auf der Intersolar in München zu sehen sein wird, ist vor allem für Photovoltaik-Kraftwerke gedacht und ergänzt das Produkt „Hi-MO 6“, was für Dachanlagen bestimmt ist.
In Zusammenarbeit mit Esforin will das Hamburger Unternehmen, die Flexibilitäten aus Photovoltaik-Heimspeicher, Wärmepumpen und Ladesäulen künftig am Intraday-Markt handeln. Mit der aktiven Steuerung lassen sich nach Ansicht von 1Komma5° hohe zusätzliche Einnahmen für die Haushalte erzielen. Die notwendigen Algorithmen liefert Esforin.
Die kompakten bifazialen Glas-Glas-Module sollen ab dem 3. Quartal ausgeliefert werden. Es gibt sie in zwei verschiedene Varianten mit einem Wirkungsgrad von 22,02 und 21,76 Prozent.
Eine Tochter des Photovoltaik-Hersteller investiert bis 2025 umgerechnet 7,4 Milliarden Euro, um in der Provinz Shanxi unter anderem Wafer, Zellen und Module herzustellen. Das Projekt wird in vier Phasen mit einer jährlichen Produktionskapazität von 14 Gigawatt für jede Phase umgesetzt.