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Highlights der Woche

IWR: Großhandelspreise für Strom in Deutschland 2024 niedriger als 2021

2024 sind die Strompreise im deutschen Großhandel auf durchschnittlich 7,95 Cent pro Kilowattstunde gefallen, das sind 16,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Das zeigen Daten der europäischen Strombörse EPEX Spot.

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Neue Qcells-Vorwürfe verschärfen den Kampf um das geistige Eigentum an Topcon

Qcells hat einen Rechtsstreit um geistiges Eigentum wegen der angeblich nicht genehmigten Verwendung seiner patentierten LECO-Technologie in Topcon-Solarzellen angestrengt. Der Fall unterstreicht die zunehmenden Spannungen in der Photovoltaik-Industrie bezüglich der Topcon-Patente.

Start-up des Monats: dvlp.energy hilft bei der Entwicklung großer Photovoltaik- und Batteriespeicherprojekte

Wer Standorte für große Photovoltaik-Kraftwerke sucht, muss viele Faktoren betrachten. Dazu gehören unter anderem Naturschutzauflagen und die Chancen, einen akzeptablen Netzanschluss zu bekommen. Fabio Oldenburg, CCO und Co-founder von dvlp.energy erläutert, wie das Start-up unterstützen kann.

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Österreich will wieder Umsatzsteuer auf kleine Photovoltaik-Anlagen erheben

FPÖ und ÖVP haben sich bei den Koalitionsverhandlungen darauf verständigt, den aktuell geltenden Nullsteuersatz abzuschaffen. Der Branchenverband PV Austria nennt das einen Vertrauensbruch gegenüber privaten Haushalten und heimischen Betrieben und aus wirtschaftlicher Sicht „äußerst unklug“.

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Bundesnetzagentur meldet bislang 16.179 Megawatt Photovoltaik-Zubau für 2024

Für den Dezember verzeichnet die Behörde bislang einen Zubau von 1438 Megawatt. Die kumuliert installierte Leistung lag bis zum Abruf der Zahlen im Marktstammdatenregister am 13. Januar bei knapp 99,2 Gigawatt.

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Green Flexibility sichert sich Eigenkapitalfinanzierung von bis zu 400 Millionen Euro

Die Schweizer Private-Equity-Firma Partners Group wird sich an dem deutschen Batteriespeicher-Spezialisten beteiligen. Green Flexibility zufolge wird zusammen mit weiterem Fremdkapital so ein Projektvolumen von über einer Milliarde Euro ermöglicht.

Solarspitzen-Gesetz: DUH spricht sich für geringere Drosselung von Volleinspeisungs-Anlagen aus

Der Ansatz der geplanten Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes, bei Photovoltaik-Anlagen von 2 bis 100 Kilowatt die Einspeiseleistung auf 60 Prozent zu kappen, ist aus Sicht der Deutschen Umwelthilfe betriebswirtschaftlich unsinnig. Eine Drosselung auf 80 Prozent sei vertretbar.

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BSW-Solar empfiehlt Bundestag schnelle Annahme des Solarspitzen-Gesetzes

Dem Branchenverband zufolge enthält der Gesetzesentwurf viele sinnvolle Regelungen, die zur Systemstabilität beitragen. Die Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes soll helfen, solare Einspeisespitzen zu kappen, unter anderem mit dem Streichen der EEG-Vergütung für Neuanlagen bei negativen Strompreisen.

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Energieverbrauch in Deutschland fällt auf neuen Tiefststand

Der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen zufolge ist der Primärenergieverbrauch 2024 um 1,3 Prozent gesunken. Damit liegt er circa 30 Prozent unter dem bisherigen Höchststand von 1990. Die Erneuerbaren steuerten knapp 20 Prozent zum Energiemix bei. Die energiebedingten CO2-Emissionen sinken um drei Prozent.

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50 Hertz-Chef fordert dringend Verabschiedung des „Solarspitzen“-Gesetzes

Stefan Kapferer spricht sich in einem Interview mit der „Welt“ ausdrücklich für eine gesetzliche Regelung aus, die es Netzbetreibern erlaubt, aktiv Photovoltaik-Anlagen anzusteuern und notfalls abzuregeln. Gerade für die Jahre 2025 und 2026 sieht er ansonsten die Netzstabilität gefährdet. Mit dem Zubau großer Batteriespeicher an den richtigen Stellen könnte sich das Problem danach wieder lösen, so der Chef des Übertragungsnetzbetreibers 50 Hertz. Solange sollte jedoch der Photovoltaik-Zubau nicht weiter beschleunigt werden.

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