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Highlights der Woche

Photovoltaik-Einspeisevergütung zum 1. August abgesenkt

Nach den Vorgaben aus dem EEG sank die Solarförderung um ein Prozent. Die Einspeisevergütung liegt damit für die kommenden sechs Monate für Photovoltaik-Anlagen bis 100 Kilowatt zwischen 6,32 und 12,47 Cent pro Kilowattstunde, auch abhängig davon, ob der Solarstrom komplett ins Netz eingespeist oder teilweise selbst verbraucht wird.

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Bundesregierung gibt Auskunft zu negativen Börsenstrompreisen und Stromhandelsbilanz

Eine Anfrage der AfD zu regionalen Stromüberschüssen insbesondere aus Windkraft- und Photovoltaik-Anlagen konnte die Regierung in der gestellten Form zwar kaum beantworten. Ihre Auskünfte sind aber dennoch eine hilfreiche, kompakte Zusammenstellung wichtiger Kerndaten.

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BDEW fordert erhebliche Änderungen im NEST-Prozess

Als Vertretung der Verteilnetzbetreiber warnt der Verband vor fundamentalen Eingriffen in die bisherige Anreizregulierung zum Netzausbau. Die Bundesnetzagentur unterschätze die Auswirkungen ihrer vorgeschlagenen Methodenänderungen, wie der BDEW in seiner Stellungnahme anmerkt.

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EnBW plant Batteriespeicher mit 800 Megawattstunden Kapazität im Energiepark Philippsburg

Auf dem ehemaligen AKW-Gelände will der Energiekonzern einen Speicher mit 400 Megawatt Leistung und 800 Megawattstunden Kapazität errichten. Es soll ein zentraler Speicherort für Strom aus Photovoltaik- und Windkraftanlagen werden, da er an die Gleichstromverbindung „ULTRANET“ angeschlossen wird.

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Anteil der Erneuerbaren am Primärenergieverbrauch auf 20,5 Prozent im ersten Halbjahr 2025 gesunken

Die vorläufigen Zahlen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen zeigen, dass der Verbrauch von Mineralöl und Erdgas in den ersten sechs Monaten gestiegen ist. Dies lag auch daran, dass die Stromerzeugung aus Wind- und Wasserkraft signifikant zurückging.

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Energiewende-Barometer von DIHK offenbart große Skepsis bei Unternehmen

Jedes dritte Unternehmen bewertet demnach die Auswirkungen der Energiewende für den eigenen Betrieb als negativ. Verunsicherung und hohe Energiepreise belasten dabei die Investitionsentscheidungen. Gegenüber 2023 und 2024 hat sich die Stimmung jedoch etwas aufgehellt.

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Neuer Batteriehersteller mit europäischer Software – GAZ Energy baut Fabrik in Tschechien

In Osttschechien entsteht eine neue Fertigungslinie für Batteriespeicher. Mehrere Partner aus Deutschland und Tschechien schlossen sich für das Projekt zusammen. Der Antrieb liegt nach eigener Aussage in der Cybersicherheit. Die Unternehmen wollen ihre Batterien mit eigener Steuerung versehen, um sie besser vor Angriffen zu schützen. Bedenkenträgern, die ein hohes Maß chinesischer Integration in europäische Energieinfrastruktur bemängeln, könnte so der Wind aus den Segeln genommen werden.

Start-up des Monats: Onu Energy digitalisiert und automatisiert Energiebeschaffung für Gewerbebetriebe und berechnet PPA-Vorteile

Die Software-Platform des Start-ups bietet energieintensiven Gewerbebetrieben die Möglichkeit, den Einkauf von Strom zu organisieren und mit KI-Unterstützung automatisiert bessere Trading-Entscheidungen zu treffen. Das Portfolio-Management erleichtert auch die Integration von Stromlieferverträgen mit Photovoltaik-Anlagen.

Umfragen in Österreich und Deutschland ergeben breite Zustimmung für Freiflächen-Photovoltaik

Zwei aktuelle Umfragen zeigen eine positive Einstellung von 83 beziehungsweise 67 Prozent gegenüber Freiflächenanlagen. Die Differenzen zwischen konventioneller und Agri-Photovoltaik sind in beiden Ländern eher gering. In Deutschland fordert eine überwältigende Mehrheit – auch der CDU-Wähler – mindestens gleichbleibende Anstrengungen für den Erneuerbaren-Ausbau.

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Nina Scheer bezweifelt Ergebnisoffenheit des „Monitoringberichts zur Energiewende“

In einem Schreiben hat sich die energiepolitische Sprecherin der SPD-Fraktion direkt an Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) gewandt. Darin übt sie scharfe Kritik an den Vorgaben für den beauftragten „Monitoringbericht zur Energiewende“. Diese widersprächen teilweise den Vereinbarungen aus dem Koalitionsvertrag.

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