Der ehemalige Umwelt- und Kanzleramtsminister ist am Mittwoch vereidigt worden. Der CDU-Politiker löst die SPD-Politikerin Brigitte Zypries ab. Erneuerbaren-Verbände wie der BEE und bne fordern von Altmaier mehr Engagement bei der Energiewende – der BDEW begrüßt dagegen die Fokussierung auf den Netzausbau.
Die Karlsruher Forscher zeigen in einem aktuellen Szenario auf, dass wegen der steigenden Nachfrage nach Lithium-Ionen-Batterien bald wesentliche Rohstoffe zu deren Herstellung knapp werden. Mit kobaltfreien Energiespeichermaterialien und Post-Lithium-Technologien ließe sich der Ressourcendruck verringern und langfristig vermeiden.
Im Süden Deutschlands werden aber weiterhin die meisten Photovoltaik-Anlagen gebaut. Gemessen an der Landesfläche lagen aber Berlin und das Saarland bei der installierten Photovoltaik-Leistung im vergangenen Jahr ganz vorn, wie das AEE-Portal „Förderal Erneuerbar“ veröffentlichte. Beim Zubau je 1000 Einwohner liegen die östlichen Bundesländer ganz vorn.
Auftakt für die Speicherevents Energy Storage Europe und IRES in Düsseldorf: Der Speichermarkt wächst und erreicht im Jahr 2018 in Deutschland voraussichtlich Umsatzerlöse von mehr als fünf Milliarden Euro. Trotzdem machen deutsche Unternehmen den Großteil ihres Geschäfts im Ausland. Deutschland muss daher dringend bessere Rahmenbedingungen für einen stabilen Heimatmarkt schaffen, wie die Sprecher der Auftaktveranstaltung meinen.
Nach Ansicht der Energiekonzerne wird der Deal beide Unternehmen stärken, die sich künftig auf ihre Kerngeschäfte konzentrieren sollen. Bis zu 5000 Arbeitsplätze sind durch die Übernahme des Innogy-Anteils von RWE bei Eon jedoch gefährdet. Eon veröffentlichte fast zeitgleich auch noch seine Geschäftszahlen für 2017.
Es geht um 76,8 Prozent, die RWE an Innogy hält und die Eon nun durch einen weitreichenden Tausch von Geschäftsaktivitäten und Beteiligungen erwerben will. Die Vereinbarung sieht vor, die Geschäftsbereiche neu aufzuteilen und dabei das Erneuerbaren-Geschäft unter dem Dach von RWE anzusiedeln, während Eon sich auf Energienetze und Kundenlösungen fokussieren soll.
Die Verbraucherzentrale NRW mahnte den Anbieter von Photovoltaik-Pachtmodellen vor wenigen Tagen wegen einiger Geschäftsbedingungen ab. Unter anderem geht es darum, dass bereits monatliche Mieten abgezogen werden, ohne dass die Photovoltaik-Anlage am Netz ist. pv magazine hat mit verschiedenen Kunden gesprochen, die teilweise seit Monaten auf den Zählertausch und Netzanschluss warten. MEP nahm am späten Freitagnachmittag dann noch Stellung zu den Kritikpunkten der Verbraucherschützer. Einige wesentliche Fragen sind aber noch offen.
Im vergangenen Jahr produzierten Photovoltaik-Anlagen bis 30 Kilowatt im Schnitt 1009 Kilowattstunden pro installiertem Kilowatt, wie eine neue Studie der Hochschule Trier zeigt. Das sind rund drei Prozent weniger als der Schnitt in den vorangegangenen Jahren. Allerdings gab es durchaus regionale Unterschiede.
Die pv magazine Jury zeichnet ein Projekt des Speicher-EPCs Smart Power als top business model aus. Das Unternehmen baut einen mittelgroßen Batteriespeicher, kooperiert mit einem Gewerbebetrieb und dem örtlichen Stadtwerk. Dadurch haben alle etwas von dem Peak-Shaving im Verteilnetz. Auch die anderen Stromkunden.
Betreiber von Photovoltaik-Anlagen, die ihre Photovoltaik-Anlagen erst verspätet bei der Bundesnetzagentur gemeldet haben, können jetzt wieder auf mildere Sanktionen hoffen. In einem aktuellen Urteil hat das Amtsgericht Ratzeburg dem BGH widersprochen, wonach Anlagenbetreiber bei Meldeversäumnis 100 Prozent der EEG-Vergütung zurückzahlen müssen. Das Amtsgericht Ratzeburg plädiert stattdessen 20 Prozent und bezieht sich dabei auf den Willen des Gesetzgebers.