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Highlights der Woche

Freiwillige Abregelung von erneuerbarer Erzeugung steigt 2025 auf Rekordniveau von knapp 1,75 Terawattstunden

Nach der Untersuchung von Montel führen vor allem die steigenden Stunden mit negativen Strompreisen an den europäischen Day-ahead-Märkten dazu, dass Erneuerbaren-Anlagen vom Netz genommen werden. Im Gegensatz zu den netzbetreiberbedingten Abschaltungen gibt es für freiwillige Abschaltungen kein Geld, sie entlasten die Verbraucher jedoch bei Engpass- und Redispatchkosten.

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China baut 66,43 Gigawatt an „neuartigen“ Energiespeichern 2025 zu

Nach Angaben des Verbands CNESA kam Chinas Stromspeicher (ohne Pumpspeicherkraftwerke) im Jahr 2025 auf eine Gesamtleistung von 144,7 Gigawatt. Dabei erhöht sich Auslegung der Batteriespeicher weiter.

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Bundesnetzagentur prüft „unechte Rückwirkung“ für vorzeitige Beendigung der Netzentgeltbefreiung für Batteriespeicher

Im aktuell laufenden Agnes-Prozess geht es darum, wie Batteriespeicher in die Netzentgeltsystematik einbezogen werden können und sollen. Formal besteht nach dem EnWG eine Vollbefreiung neuer Speicher von den Netzentgelten über 20 Jahren. Die Bundesnetzagentur erklärt jedoch, dass es dafür schon seit Jahren keinen Vertrauensschutz mehr gebe und die Netzentgelte auch für bereits bestehende Speicher gelten könnten.

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Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen sinkt ab Februar um ein Prozent

Neue Dachanlagen bis 100 Kilowatt, die ab Februar in Betrieb gehen erhalten ab Februar bei Teileinspeisung zwischen 5,50 und 7,78 Cent pro Kilowattstunde. Die EEG-Vergütung für Volleinspeiser sinkt ebenfalls um ein Prozent auf 10,35 bis 12,34 Cent pro Kilowattsunde.

Bundesumweltminister Schneider kündigt EEG-Reform mit CfDs und Abschöpfung von Übergewinnen an

Künftig sollen Contracts for Difference zum zentralen Förderinstrument werden, Übergewinne aus hohen Strompreisen abgeschöpft und zur Senkung der EEG-Kosten genutzt werden. SPD-Bundesumweltminister Carsten Schneider spricht von einer schnellen Umsetzung.

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pv magazine Podcast: Rafael Fritz, was wissen wir über Dunkelflauten?

Sie sind in aller Munde und doch nur schwer zu fassen, die Dunkelflauten. Im Podcast diskutieren wir das Phänomen mit Rafael Fritz, einem Experten für Energiemeteorologie des Fraunhofer IEE und fragen, wie viel Absicherung ist nötig?

3

Standards und Transparenz bei flexiblen Netzanschlussvereinbarungen gefordert

Auf der Tagung „Zukünftige Stromnetze 2026“ wird über das Thema der Stunde diskutiert, wie mehr große Batteriespeicher schneller ans Netz gebracht werden können. Mit flexiblen Netzanschlussvereinbarungen gibt es ein Instrument, doch deren Anwendung und Ausgestaltung ist weder standardisiert noch transparent.

2

Verteilnetzbetreiber erwarten bis 2045 Vervierfachung der Photovoltaik-Leistung – und 34-mal mehr Leistung bei Batteriespeichern

Beim aktuellen Regionalszenario der Verteilnetzbetreiber haben erstmals auch kleinere Unternehmen mitgewirkt. Windkraft und Rechenzentren sind weitere Treiber bei der prognostizierten Anschlussleistung.

10

Studie: Dynamische Netzentgelte entlasten Netze und reduzieren Kosten für Endkunden

In einem Pilotprojekt „Grids & Benefits“ sind vergünstigte und dynamische Netzentgelte als Anreiz zum netzdienlichen Laden getestet worden. Es zeigte sich, viele Kunden sind bereit, ihre Ladevorgänge in die günstigen Stunden zu verschieben.

7

Photovoltaik-Zubau in China 2025 bei 315 Gigawatt

Das Land hat 2025 eine neue Rekordmarke von 315 Gigawatt installierter Leistung erreicht. Die kumulierte Gesamtleistung stieg damit auf 1,2 Terawatt. Nicht-fossile Energiequellen überholten erstmals die thermische Erzeugung.

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