Der Betreiber Verbund hat des kohlebetriebene Fernheizkraftwerk in der Steiermark planmäßig abgeschaltet. Damit ist die Kohleverstromung in Österreich Geschichte und der Weg für die Umstellung auf 100 Prozent erneuerbare Energien in der Stromversorgung bis 2030 frei. Doch Photovoltaic Austria betont, dass Österreich dafür ein durchdachtes Erneuerbaren Ausbau Gesetz braucht, denn ein Viertel des Stroms wird immer noch fossil erzeugt.
Fünf zentrale Forderungen hat der Verband formuliert, die in Deutschland die wirtschaftliche Erholung, Wertschöpfung und den Arbeitsmarkt nach der Corona-Krise wieder beleben können. Ein zentraler Punkt ist ein Schub für den Ausbau der Erneuerbaren, wofür umgehend der 52-Gigawatt-Deckel für die Photovoltaik abgeschafft werden muss.
Wie stark der Preisverfall sein wird, hängt maßgeblich davon ab, wie schnell sich die Wirtschaft von der Rezession erholt. Zugleich werden die CO2-Emissionen der europäischen Stromerzeugung weiter sinken, auch weil die Gaskraftwerke weit den Kohlekraftwerken den Rang ablaufen.
Der Grund dafür sind aber nicht die Eindämmungsmaßnahmen der Corona-Pandemie, sondern das politische Versagen, wie eine Umfrage der Marktforscher ergab. Die noch immer ausgebliebene Beseitigung des 52-Gigawatt-Deckels für die Photovoltaik aus dem EEG wirkt sich viel stärker auf die potenziellen Investoren in Industrie und Gewerbe aus.
Drei verschiedene Szenarien für die Umgestaltung des europäischen Energiesystems sind in der Studie untersucht worden. Dabei zeigt sich, dass ein ehrgeiziges Szenario mit 100 Prozent erneuerbaren Energien und hohem Anteil Photovoltaik kostengünstiger sein kann, als eines mit weniger Ambitionen für ein grünes Europa.
Der Einbruch der Weltwirtschaft und des privaten Konsums in Deutschland haben bereits Spuren hinterlassen. In der zweiten Jahreshälfte hofft das Bundeswirtschaftsministerium auf eine beginnende Erholung der Wirtschaft. Doch alle Prognose sind noch mit großer Unsicherheit behaftet.
Für den Dacheinsturz des Fußballstadions von AZ Alkmaar im Jahr 2019 war eine defekte Obergurtträgerverbindung verantwortlich. Dies ergab eine Untersuchung des niederländischen Ingenieurbüros Royal Haskoning DHV. Der Einsturz wurde demnach durch starke Windlasten während eines Sturms ausgelöst.
Mehr als 400 Photovoltaik-Anlagen erhielten 2019 keine Genehmigung für einen Netzanschluss. Damit hat sich die Zahl in einem Jahr versiebenfacht. Wenn kein rascher Netzausbau erfolgt, könnte dies den gerade anziehenden Photovoltaik-Zubau in Polen bald wieder ausbremsen.
Nach Auswertung der Freiburger Wissenschaftler ist es der bislang höchste Wert in Deutschland auf Wochenbasis. Der bisherige Solarstrom-Rekord stammt von Mitte 2019, als er einen Anteil von 21,1 Prozent an der Nettostromerzeugung erreichte.
Desweiteren soll nun die Patentierbarkeit der Technologie von Hanwha Q-Cells durch eine US-Kommission geprüft werden, wie der chinesische Photovoltaik-Hersteller erklärte. Bis zum Jahresende rechnet Jinko Solar mit einer finalen Entscheidung. Hanwha Q-Cells kündigte an, Berufung einzulegen.