Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Die Bundesnetzagentur veröffentlicht seit kurzem auch eine Liste mit gemeldeten EEG-Speichersystemen. Darin sind bislang aber nur ein Bruchteil der in Deutschland installierten Photovoltaik-Heimspeicher verzeichnet. Momentan müssen die Betreiber keine Bußgelder fürchten, wenn sie ihre Batteriespeicher erst verspätet melden. Ausnahmen bei der Meldepflicht gibt es für „wirkliche Insellösungen“.
Nach einer aktuellen Analyse könnten Regierungen weltweit 11,2 bis 13,8 Billionen US-Dollar bis 2040 zuviel in fossile Brennstoffe investieren, wenn sie sich an das Hauptszenario im World Energy Outlook der Internationalen Energie Agentur halten. Das CO2-Budget für das Zwei-Grad-Ziel wäre in diesem Szenario bereits 2034 erschöpft.
Das Wirtschaftsministerium arbeitet derzeit an einem neuen Strommarktgesetz. Damit soll künftig in Luxemburg die Nutzung von Stecker-Solar-Geräten problemlos möglich sein. Der Photovoltaik-Eigenverbrauch soll nach dem Entwurf von der Stromsteuer befreit werden.
Durch die Senkung der Energiekosten sollen hiesige Großproduzenten von Batteriezellen gegenüber den dominierenden Herstellern aus Fernost wettbewerbsfähig werden. Ob das allein reicht, ist indes fraglich. Mit der EU-Kommission will der niedersächsische Ministerpräsident nun über beihilferechtliche Fragen einer möglichen Befreiung unter anderm von der EEG-Umlage sprechen.
Für alle seit August 2014 in Betrieb genommenen Speichersysteme besteht eine Meldepflicht bei der Bundesnetzagentur, auch wenn das Marktstammdatenregister noch nicht verfügbar ist. Nach der jüngsten Aktualisierung sind bislang 3452 EEG-Batteriespeicher mit knapp 17,8 Megawatt Bruttoleistung im Verzeichnis der Behörde enthalten und damit nur ein Bruchteil der installierten Systeme.
Nach dem erfreulichen Jahresauftakt blieb die Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen auch im Februar etwa auf diesem Niveau. Fast die Hälfte des Zubaus stammte dabei von Photovoltaik-Freiflächenanlagen.
Der SPD-Wirtschaftsminister des Landes kündigte auf dem 3. Brandenburger Energiespeichertag das Förderprogramm „1000 Speicher“ an. Mit bis zu 7000 Euro soll die Installation von Photovoltaik-Heimspeichern gefördert werden. Zudem gibt es erste Gespräche über Projekte mit Großspeichern in der Lausitz, die eine Modellregion werden soll.
Die Grünen im Berliner Stadtteil Lichtenberg haben die Prüfung von solaren Radwegen gefordert. Die Technik dafür soll Solmove liefern. Das Potsdamer Start-up entwickelt einen Solar-Teppich, der auf den Asphalt aufgeklebt wird.
Bloomberg New Energy Finance kommt in einer aktuellen Analyse für das erste Halbjahr 2018 in der Photovoltaik weltweit auf durchschnittliche Stromgestehungskosten von 70 US-Dollar pro Megawattstunde. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017 ist das ein Rückgang um 18 Prozent.
Der thüringische Wirtschaftsminister zeigte sich enttäuscht über die neuerliche Insolvenzanmeldung von Solarworld. Tiefensee will aber weiter um den heimischen Photovoltaik-Produktionsstandort kämpfen und sieht auch die Bundesregierung in der Pflicht. In Sachsen sieht das Wirtschaftsministerium gute Chance für die Solarworld-Mitarbeiter, neue Jobs zu finden.