Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Die taiwanesischen Analysten sehen erste Tendenzen, dass die chinesische Photovoltaik-Hersteller nach den Änderungen der Politik nach neuen Absatzmärkten im Ausland suchen. Auch IHS Markit erwartet für das dritte Quartal weitere Preisrückgänge und Konsolidierungen, sieht jedoch auch Zeichen für eine baldige Erholung.
EU-Kommission, Rat und Parlament haben sich darauf verständigt, dass Eigenverbrauch aus Erneuerbaren-Anlagen bis 30 Kilowatt künftig nicht mehr diskriminiert und mit Abgaben belastet werden darf. Inwiefern und wann das Bundeswirtschaftsministerium gedenkt, diese Vorgabe umzusetzen, da derzeit bei Photovoltaik-Eigenverbrauch aus Anlagen ab zehn Kilowatt eine anteilige EEG-Umlage gezahlt werden muss oder bei Direktlieferungen sogar die komplette EEG-Umlage, ließ es auf Anfrage von pv magazine unbeantwortet.
Nach der Entscheidung der USA, Importzölle zu verhängen, nahm der Photovoltaik-Hersteller die Verhandlungen mit Jabil auf. Recom plant nach eigenen Angaben, die 700-Megawatt-Modulproduktion im ersten Quartal 2019 wieder hochzufahren. Wo genau, wollte das Unternehmen noch nicht veröffentlichen.
Noch nie haben die Photovoltaik-Anlagen und Windparks soviel Strom eingespeist, wie im ersten Halbjahr. Nach Angaben des Bundesverbands Solarwirtschaft stieg die eingespeiste Solarstrommenge im ersten Halbjahr um acht Prozent. Die Auswertungen des Fraunhofer ISE kommen auf einen Anteil von 41,5 Prozent der Erneuerbaren bei der Nettostromerzeugung. Eon berichtet, dass die Erneuerbaren-Anlagen erstmals mehr als 100 Milliarden Kilowattstunden Ökostrom in einem Halbjahr produzierten.
Vor allem das Segment der kleineren Photovoltaik-Dachanlagen brummt weiter. Bei Freiflächenanlage summierte sich die Leistung der neu gemeldeten Anlagen auf knapp 37.5 Megawatt.
Das kündigte der französischen Energiekonzerns bei der Vorstellung der Initiative „#PlaceAuSoleil“ an. Diese Initiative der Regierung in Paris soll den Photovoltaik-Zubau beschleunigen und neue Flächen für Photovoltaik-Kraftwerke öffnen. Die Maßnahmen sehen vor, die Ausschreibungsvolumen für Photovoltaik-Anlagen auf landwirtschaftlichen Flächen um 100 Prozent und bei Photovoltaik-Dachanlagen um 50 Prozent zu steigern. Zugleich laufen in Frankreich Planungen für das erste europäische Gigawatt-Projekt an.
Milk the Sun und Meteocontrol haben in einer Studie untersucht, wann die professionelle Reinigung von Solarparks in Deutschland wirtschaftlich ist. Es kam heraus, dass dies von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängt.
Die EU-Mitgliedsstaaten haben sich bei den Verhandlungen über die neuen Erneuerbaren-Energien-Richtlinie auf ein Diskriminierungsverbot für selbst erzeugten Ökostrom verständigt. Dabei soll dies für Anlagen bis 30 Kilowatt Leistung gelten. Auch eine Doppelbelastung von gespeichertem Strom soll nach dem Willen der EU künftig vermieden werden.
Ein Beispiel aus Südwestaustralien zeigt, warum sich die solare Stromversorgung noch schneller ausbreiten wird als viele Szenarien prognostizieren – zusammen mit Batteriespeichern. Mit dem Projekt haben Tesvolt und der EPC Unlimited Energy Australia den The Smarter E Award gewonnen.
Das Kabinett hat den Monitoringbericht zur Energiewende beschlossen. Der Bericht dokumentiert den Stand der Energiewende 2016 und die Fortschritte bei der Umsetzung. Nach Ansicht der unabhängigen Sachverständigen und des BEE bleibt allerdings noch viel zu tun. Die Bundesregierung muss nach ihrer Ansicht der Energiewende einen höheren Stellenwert einräumen.