Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Nach einem Zeitungsbericht steht das 2017 gegründete Konsortium für den Aufbau einer Batteriezellfertigung in Deutschland vor dem Aus. Zudem will Altmaier wohl Mitte November ein neues Konsortium bekanntgeben, das sich dem Thema widmen soll.
Das Basisszenario der Internationalen Energieagentur geht in den kommenden sechs Jahren von einem relativ flachen Wachstumskurve beim Photovoltaik-Zubau aus. Allerdings wird die Photovoltaik beim Wachstum unter den erneuerbaren Energien weiter dominieren. Die IEA-Schätzungen liegen einmal mehr unter jenen großer Marktanalysehäusern.
Nach Schätzungen von Trendforce wird die globale Photovoltaik-Nachfrage 2018 bei 86 Gigawatt liegen – und die weltweite Produktionskapazität für Photovoltaik-Zellen und -Module auf jeweils 150 Gigawatt steigen.
Der Weltklimarat hält die derzeitigen Anstrengungen im globalen Klimawandel für nicht ausreichend. Deutsche Politiker scheinen die Dringlichkeit zu erkennen, die Wissenschaftler und Umweltorganisationen schon lange anmahnen.
Das Kabinett in Madrid hat ein königliches Dekret verabschiedet, das ein Paket von Sofortmaßnahmen zur Beschleunigung der Energiewende im Land enthält. Dazu gehört die Abschaffung der „Sonnensteuer“ und andere wichtige Maßnahmen, wie die Einhaltung der Ausbauziele für Erneuerbare, die Einführung von Elektrofahrzeugen und die Senkung der Strompreise.
Kaco New Energy investiert weiter in den Bereich Stromspeicher. Dafür übernimmt das Photovoltaik-Unternehmen aus Neckarsulm den Konstanzer Speicheranbieter Energy Depot.
Das Berliner Start-up Qinous hat Rolls-Royce Power Systems als strategischen Investor gewonnen. Gemeinsam sollen Speicher- und Energiemanagement-Lösungen für schlüsselfertige Microgrids vorangetrieben werden.
Die Verbraucherzentrale NRW hat fünf Speicheranbieter wegen ihrer Garantiebedingungen abgemahnt. Zwei haben zur Zufriedenheit der Verbraucherzentrale reagiert. Gegen drei klagt sie jetzt. Die wichtigsten Aspekte sind die Übernahme von Transport- und Reparaturkosten, die Einhaltung der DSGVO und die Höhe der garantierten Speicherkapazität. Ein Teil der kritisierten Hersteller hält die Vorwürfe für unbegründet.
Die theoretische Grenze für den Wirkungsgrad von Silizium-Solarzellen liegt wegen ihrer physikalischer Materialeigenschaften bei 29,3 Prozent. Mit einer Silizium-Multiplikatorsolarzelle mit organischen Kristallen wollen Forscher des Helmholtz-Zentrum Berlin diese Grenze auf rund 40 Prozent erhöhen.
Photovoltaik-Anlagen haben von Januar bis September 2018 mit 36,8 Terawattstunden gut 13 Prozent mehr Solarstrom erzeugt als in den ersten neun Monaten des Vorjahres.