Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Das Führungstrio – China, USA und Indien – werden rund 70 Prozent der prognostizierten 552 Gigawatt Photovoltaik-Leistung installieren, die zwischen Ende 2017 und 2027 neu zugebaut werden. Fitch Solutions hat seine ursprüngliche Prognose für China dabei nach unten korrigiert. Das gedämpfte Wachstum in China ist dabei auf Förderkürzungen sowie den beschränkten Marktzugang zu den USA und Indien zurückzuführen. Es wird zudem die chinesischen Photovoltaik-Hersteller unter Druck setzen, doch gleichzeitig billigere Module auf andere kleinere Märkte bringen.
Der grüne Umweltminister aus Baden-Württemberg kritisiert den Gesetzentwurf aus Berlin, der Kürzungen für Photovoltaik-Dachanlagen um 20 Prozent vorsieht. Untersteller fordert zudem die Abschaffung des Deckels von 52 Gigawatt für die Solarförderung.
In den ersten neun Monaten verbuchte der Photovoltaik-Wechselrichter-Hersteller weniger Umsatz als im Vorjahreszeitraum. Der SMA-Vorstand bestätigte die im September nach unten korrigierte Prognose für das laufende Jahr.
Mit einer Resolution reagiert die deutsche Sektion von Eurosolar auf die überraschenden Pläne der Bundesregierung, im Zuge des Energiesammelgesetzes die Solarförderung für Photovoltaik-Anlagen ab 40 Kilowatt deutlich zu kürzen. Auch das Solar Cluster Baden-Württemberg fordert Änderungen im Gesetzesentwurf.
Neben dem Einschnitt bei der Solarförderung zum Jahreswechsel sind in dem Entwurf zum Energiesammelgesetz aus dem Bundeswirtschaftsministerium auch die Sonderausschreibungen für Photovoltaik und Windkraft an Land enthalten. Die geplante Kürzung um rund 20 Prozent sorgt für große Unsicherheit bei den Projektierern großer Photovoltaik-Anlagen. Altmaier sagt dagegen, die Energiewende werde jetzt sicherer und bezahlbarer. Der Bundesverband Solarwirtschaft sieht den Bundestag nun in der Pflicht.
Eine Forschergruppe aus den USA hat eigenen Angaben zufolge mit ihrer neu entwickelten Solarzelle im Labor einen Gesamtwirkungsgrad von mehr als zwanzig Prozent erzielt – drei Mal mehr als bei solchen, die nur Wasserstoff produzieren.
Die Marktforscher erwarten, dass bis 2040 Batteriespeicher mit einer kumulierten Leistung von 942 Gigawatt installiert sein werden. Die Kosten sollen bis 2030 um 52 Prozent sinken.
Der Autobauer errichtet derzeit im sächsischen Kamenz eine zweite Batteriefabrik. Im Frühjahr 2019 soll dort die Volumenproduktion von Akkus für Daimlers ersten vollelektrischen SUV starten.
Obwohl die Neumeldungen von Speichern im September etwa drei mal soch hoch waren wie die aus dem August, weicht das bisherige Register stark von der geschätzen Anzahl an Speichersysteme in Deutschland ab. Die Bundesnetzagentur verweist auf die zweijährige Übergangsfrist, welche vorraussichtlich ab dem 4. Dezember gilt, um technische Probleme bei der Registrierung zu vermeiden.
CSU und Freie Wähler wollen sich laut Koalitionsvertrag in Berlin dafür einsetzen, dass der Photovoltaik-Förderdeckel von 52 Gigawatt abgeschafft wird. Förderprogramme sollen weiterentwickelt und ein Zentrum für Batterieforschung eingerichtet werden. Großer Verlierer des Koalitionspokers ist die Windenergiebranche.