Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Die Pariser Klimaschutzziele können den Berliner Forschern zufolge nur erreicht werden, wenn die EU ihre CO2-Emissionen bis 2030 um 60 Prozent reduziert – bislang sind 40 Prozent das Ziel. Die Stromerzeugung muss bis 2040 fast vollständig auf erneuerbare Energien umgestellt werden.
98 Gigawatt Photovoltaik-Leistung sollen bis 2030 in Deutschland installiert sein, wie es im verabschiedeten Entwurf der Bundesregierung heißt. BSW-Solar und SPD bewerten dies positiv. Doch aus Sicht der Photovoltaik-Branche reicht auch die Verdoppelung nicht aus, um Energiewende und Sektorenkopplung wirklich voranzutreiben.
Das Umweltministerium in Mainz will die Energiewende vorantreiben. Zentraler Baustein ist ein Förderprogramm für Photovoltaik-Heimspeicher und Gemeindespeicher in den Kommunen.
Das Berliner Beratungsunternehmen hat das Klimapaket der Bundesregierung mithilfe seines Strommarktmodells analysiert. Das Ergebnis: Die CO2-Reduktionsziele für den Energiesektor können nur mit einem deutlich stärkeren Ausbau der Photovoltaik und der Windenergie eingehalten werden.
Der Ausbau der erneuerbaren Energien hat eine dämpfende Wirkung auf die Preisbildung an der Strombörse. Dieser Effekt überlagert die EEG-Umlage. Einer neuen Analyse der Universität Erlangen-Nürnberg zufolge konnten die Letztverbraucher in Deutschland so zwischen 2011 und 2018 insgesamt etwa 70 Milliarden Euro sparen.
Für dieses Jahr erwarten die Analysten ein starkes Wachstum des globalen Photovoltaik-Marktes auf 114 Gigawatt, das sich in den kommenden Jahren noch weiter erhöhen wird. Gerade für den Tausch von Photovoltaik-Wechselrichtern sieht Wood Mackenzie in den kommenden Jahren erhebliche Kosten auf die Projektierer zukommen.
Das israelische Photovoltaik-Unternehmen hatte bereits vor gut einem Jahr in Deutschland ähnliche Klagen gegen den chinesischen Konkurrenten und dessen deutschen Vertriebspartner Wattkraft Solar eingereicht. In dem Streit geht es um die HD-Wave-Wechselrichtertechnologie, auf die Solaredge ein Patent hat. Huawei erklärte pv magazine, dass er bereits im Mai drei Patentklage in China gegen Solaredge eingereicht hat.
Die Bonner Behörde hat einen zweiten Bericht zur Mindesterzeugung in Deutschland vorgelegt. Dabei zeigt sich, dass viele Kraftwerke nur eingeschränkt auf den Börsenpreis reagieren und nur ein geringer Teil der konventionellen Erzeugungsleistung netztechnisch auch erforderlich ist.
Am Samstag ist der endgültige Entwurf für das Klimaschutzgesetz an die Verbände geschickt worden. Bis Dienstag 10 Uhr müssen sie Stellung nehmen. Dabei hat die Regierung gegenüber dem Entwurf noch deutliche Änderungen vorgenommen, die auf eine Abschwächung der ursprünglichen Plänen schließen lassen.
Der US-Handelsbeauftragte hat bislang nicht auf die Behauptung reagiert, dass er die Befreiung von den Zöllen nach Section 201 beenden wird. Wenn es richtig ist, könnte dies ein Verlust für asiatische Photovoltaik-Hersteller und ein kleiner Verlust für den größeren US-Markt sein, aber positiv für den heimischen Dünnschichthersteller First Solar.