Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Die EU-Kommission sieht die Zuständigkeit der Umweltverträglichkeitsprüfung eindeutig bei den deutschen Behörden. Die ÖDP-Abgeordnete Manuela Ripa sieht in der Antwort aus Brüssel einen klaren Fingerzeig, dass der Bau der Fabrik von Tesla nahe Berlin nicht ohne umfassende Prüfung vorläufig genehmigt hätte werden dürfen. Am Mittwoch soll die Erörterung der Einwände zu dem Bauvorhaben beginnen.
Der EEG-Referentenentwurf sieht eine Auffanglösung für alle Photovoltaik-Anlagen vor, deren EEG-Förderung zum Jahreswechsel endet. Dennoch entwickeln immer mehr Energieversorger eigene Angebote, um den Weiterbetrieb der Ü20-Anlagen sicher zu stellen.
Die Bundesregierung strebt bis zum Ende des Jahrzehnts eine installierte Photovoltaik-Leistung von etwa 100 Gigawatt an. Dies reicht nicht aus, um eine Stromlücke zu verhindern, wie viele Strommarktexperten meinen. Energy Brainpool hat nun im Auftrag der EWS Schönau ermittelt, wie hoch das technisch und praktisch machbare Potenzial für Dachanlagen ist bis 2030 und welche Maßnahmen notwendig sind, um es zu heben.
Die Verbände und Unternehmen aus dem Erneuerbaren-Bereich sehen noch deutlichen Nachbesserungsbedarf durch das Bundeswirtschaftsministerium. Der Bundesverband Solarwirtschaft moniert vor allem die Ausweitung der Ausschreibungspflicht für Photovoltaik-Dachanlagen und die überzogenen Smart-Meter-Pflichten.
Wafer aus Europa: Man kann versuchen, mit einer besseren Kopie der Wettbewerber Erfolg zu haben, oder mit etwas ganz Neuem. Nexwafe hat den zweiten Weg gewählt und will bald in Bitterfeld Wafer für Hocheffizienz-Solarzellen produzieren, die günstiger und nachhaltiger sind als alle, die es heute gibt. Für den innovativen Ansatz werden sie als pv magazine highlight top innovation ausgezeichnet.
Die gesamtgesellschaftlichen Kosten hat das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft im Auftrag der Ökoenergiegenossenschaft ermittelt. Die Summe enthält sowohl staatliche Förderungen als auch Verkaufspreise des Stroms sowie externe Kosten.
Nach einem Zeitungsbericht denkt die französische Regierung über eine Neuverhandlung der historischen Einspeiseverträge nach. Bereits 2018 hatte der Rechnungshof des Landes die Anreize als zu großzügig eingestuft. Solarpower Europe und französische Branchenkenner warnen vor einem solchen Schritt.
Der Ministerrat in Wien hat den Entwurf des Erneuerbaren Ausbau Gesetzes verabschiedet. Der Bundesverband Photovoltaic Austria spricht vom bislang ambitioniertesten Energiegesetz in der Historie des Landes, bei dem vor allem die Photovoltaik ab dem kommenden Jahr stark profitieren könnte. Etwas Nachbesserungsbedarf besteht jedoch noch.
Der Bundesverband Energiespeicher Systeme hat genau aufgelistet, in welchen Punkten die Bundesregierung die Vorgaben aus Brüssel im EEG-Entwurf nicht berücksichtigt. Er benennt auch konkret zehn Punkte, die im Gesetzgebungsverfahren dringend nachgebessert werden müssen, um einem Vertragsverletzungsverfahren durch die EU zu entgehen.
Dass man mit einem Batteriespeicher Strom kauft, wenn er günstig ist, und verkauft, wenn er teuer ist, liegt nahe. Doch es ist gar nicht leicht herauszubekommen, wie viel Erlöse sich damit generieren lassen und wie das zu einem lohnenden Geschäftsmodell wird. Das wird umso wichtiger, je mehr Solarstrom im Netz ist. Das erste Ergebnis des Highlight-Gewinners und seines Kooperationspartners zeigt, in welche Richtung es gehen könnte.