Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Eine Übernahme des Berliner Stromnetzes durch das Land könnte den jahrelangen Streit um die Stromkonzession beenden, deren Vergabe an das landeseigene Unternehmen Berlin Energie Vattenfall bislang gerichtlich verhindern konnte. Selbst wenn der Senat Vattenfalls Angebot annimmt, müssten jedoch noch einige Hürden genommen werden.
In Wildpoldsried können private Anlagenbesitzer ihren Photovoltaik-Strom sowie Flexibilitäten von Batteriespeichern oder Wärmepumpen jetzt direkt an lokale Verbraucher vermarkten. Möglich macht das ein Blockchain-Projekt von Siemens und dem Allgäuer Überlandwerk.
Agora Energiewende, Agora Verkehrswende und Stiftung Klimaneutralität haben analysiert, wie Deutschland bis 2050 klimaneutral werden kann. Dafür sei ein umfassendes Investitionsprogramms nötig, das vor allem den Erneuerbaren-Ausbau vorantreibt, aber auch die weitgehende Elektrifizierung von Verkehr, Wärme und Industrie, die energetische Sanierung fast aller Gebäude und den Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur umfasst.
Der Verband fordert Übergangsregelung für Photovoltaik-Dachanlagen zwischen 500 und 750 Kilowatt, da die erste Ausschreibung erst für Sommer 2021 vorgesehen ist. Bis zum Herbst sollte ein anzulegender Wert für dieses Anlagensegment definiert werden, um es nicht komplett abzuwürgen.
In diesem Jahr fällt das Ausschreibungsvolumen noch deutlich niedriger aus als 2019. Das veranschlagte Fördervolumen liegt bei umgerechnet 6,4 Milliarden Euro. Ein Großteil davon dürfte an Photovoltaik- und Windkraftanlagen gehen.
In einem offenen Brief an die Mitglieder von Bundestag und Bundesrat appelliert Eurosolar, die Energiewende voranzubringen und sie nicht länger zu behindern. Der EEG-Entwurf spiele die erneuerbaren Energien gegeneinander aus. Stattdessen müsse der Ausbau von Photovoltaik und Windenergie gleichzeitig beschleunigt werden. Gerade die Photovoltaik auf Gebäuden sei ein großer Hoffnungsträger.
Lichtbogendetektoren, integriert in Wechselrichter, haben sich in Deutschland bislang noch nicht durchgesetzt. Immer mehr Hersteller bieten diese Technik künftig aber an. Welche Vorteile und Probleme das mit sich bringt, und welche Normen es gibt, diskutieren wir in diesem Podcast.
Das Landgericht Düsseldorf hat das Verfahren bereits eingeleitet. Es geht um ein Urteil des Gerichts, wonach es dem chinesischen Photovoltaik-Unternehmen untersagt ist, seine Solarmodule zu verkaufen und zu importieren, bei denen das europäische Patent EP 2 220 689 von Hanwha Q-Cells verletzt wird. Hanwha Q-Cells strebt zudem noch weitere Patentklagen in anderen europäischen Ländern an, darunter Spanien und Frankreich.
Auch für schwimmende Solaranlagen müssen nach dem Willen von Landwirtschaftsminister Peter Hauk und Umweltminister Franz Untersteller im Zuge der EEG-Novelle mehr Anreize geschaffen werden. Damit sollen flächenschonende Photovoltaik-Varianten vorangebracht werden.
Verbesserungen bei der Effizienz und höhere Leistungsklassen werden einem Woodmac-Bericht zufolge zu niedrigeren Gestehungskosten für Photovoltaik-Strom führen. Denn Solarprojekte im Versorgungsmaßstab könnten um drei bis neun Prozent billiger werden. Das sei der Schlüssel zu höheren Investitionen im Photovoltaik-Sektor.