Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Im Juni stammten 22 Prozent des Stroms in der Europäischen Union aus Solarenergie, womit diese die Kernenergie als größte Energiequelle überholte. Insgesamt lieferten erneuerbare Energien, angetrieben durch den Anstieg der Photovoltaik, im zweiten Quartal 54 Prozent des Nettostromerzeugung.
Erwartet wird eine genauere Abbildung der Erzeugung von Erneuerbare-Energien-Anlagen, was Vorteile für Photovoltaik in der Direktvermarktung bringen könnte. Auch Kunden mit dynamischen Stromtarifen oder Lastmanagement sowie Batteriespeicherbetreiber dürften profitieren.
Bereits vor Veröffentlichung des Berichts hatte Die Linke Fragen zur Zusammenarbeit mit dem EWI Köln gestellt. Der nun vorliegenden Antwort zufolge wurde der Auftrag über einen Rahmenvertrag an die BET Consulting vergeben. Diese habe dann das EWI vorgeschlagen.
Das Projekt soll in einem Schritt und an einem Standort umgesetzt werden. Die Netzanschlussgenehmigung liege vor, die Fertigstellung soll 2029 erfolgen. Geplant ist die Ergänzung des Speichers mit einer großen Photovoltaik-Anlage.
Netzentgeltrabatte für Großverbraucher in der Industrie soll es künftig nicht mehr dafür geben, dass sie Strom das ganze Jahr über in gleicher Höhe beziehen. Stattdessen sollen die Unternehmen Flexibilitätspotenziale erschließen, zum Beispiel mit Batteriespeichern. Stellungnahmen zu den Diskussionsvorschlägen sind bis 21. Oktober möglich.
EEbus wächst: Hersteller setzen erfolgreich Use-Cases um, der Verein gewinnt an Mitgliedern und legt konkrete Vorschläge für eine Zertifizierung vor. Auf dem EEbus Summit in Köln wurde zudem ein neues Pairing-Verfahren vorgestellt, das Installateuren die Verbindung zwischen Steuereinheit und Heimenergiemanagement oder anderen Verbrauchseinrichtungen erleichtern soll.
Eine Analyse von Solarpower Europe und dem Fraunhofer ISE zeigt, dass die rasche Umsetzung politischer Maßnahmen die Kostenschere zwischen europäischen und chinesischen Modulen schließen kann. Zugleich ließe sich damit das EU-Ziel einer Photovoltaik-Fertigungskapazität von 30 Gigawatt bis 2030 erreichen.
Das Schweizer Unternehmen Phenogy hat nahe des Flughafens Bremen einen Natrium-Ionen-Speicher im Megawattstundenbereich in Betrieb genommen. Damit feiert der Hersteller sein Debüt auf dem europäischen Speichermarkt. Phenogy will eine vollständig vertikal integrierte lokale Fertigung aufbauen.
Eine Studie der Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE) untersucht Hürden für Vehicle-to-Grid (V2G) – und zeigt, wie sich diese überwinden lassen. Nach einer Start- und Lernphase könnte der Markthochlauf 2029 beginnen. Die FfE hat ihre Studie zusammen mit Netzbetreibern und Autoherstellern erstellt.
Der Hersteller setzt beim Vertrieb von Komponenten und Komplettsystemen künftig ausschließlich auf sein Partnernetzwerk. Als einen Grund nennt Hanwha Q-Cells die Schwäche des deutschen Marktes für private Photovoltaik-Anlagen. Mit der Entscheidung geht der Abbau von Arbeitsplätzen einher.