Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Re-Twin Energy hat eine KI-basierte Plattform entwickelt, die die Wirtschaftlichkeit von Großbatterie-Projekten – alleinstehend oder mit Photovoltaik – über den gesamten Lebenszyklus abbildet. Dabei verbindet das Start-up Investitionsentscheidungen und operative Optimierung in einem System. Betreiber können außerdem mit einer Live-Simulation nachvollziehen, wie gut ihr Vermarkter performt.
Der Energiekonzern will nahe der Grenze zwischen Bayern und Baden-Württemberg nicht nur einen großen Batteriespeicher mit 400 Megawatt Leistung bauen. Dort soll auch ein Solarpark entstehen, der im nächsten Jahr gebaut werden soll. Zudem plant RWE den Bau neuer Gaskraftwerke.
Acht Projekte sollen bereits im kommenden Jahr baureif sein und 2027 ans Netz gehen. Insgesamt will der britische Photovoltaik- und Batteriespeicherprojektentwickler bis Ende 2028 in Deutschland 2 Milliarden Euro investieren.
Im vergangenen Jahr wäre der Strompreis ohne Photovoltaik in Deutschland um durchschnittlich 15 Prozent höher ausgefallen, wie eine Studie von Enervis ergab. Insgesamt summierten sich die Einsparungen für die Endverbraucher auf rund 6,1 Milliarden Euro und mit wachsendem Photovoltaik-Ausbau werden diese zu zunehmen.
Ein Netzentgelt, das dynamisch für ein netzbelastendes, netzneutrales und netzdienliches Verhalten anfiele, könnte Großspeichern und anderen flexiblen Verbrauchern neue Impulse verleihen, ohne bestimmte Gruppen pauschal von Netzentgelten zu befreien. Wir diskutieren die Chancen eines solchen Vorschlags im derzeit laufenden AgNes-Prozess im pv magazine Podcast.
Einer Simulation von Eco Stor zufolge können 60 Gigawatt an Speicherleistung mit einer Kapazität von zwei bis vier Stunden 15 bis 20 Gigawatt an gesicherter Backup-Leistung überflüssig machen. Besonders stark senken Speicher den Bedarf am Anfang des Zubaus.
Der deutsche Energieverbrauch steigt 2025 um etwa ein Prozent. Das prognostiziert die AG Energiebilanzen. Der Einsatz von Erdgas, Mineralöl und Erneuerbaren nahm in den ersten drei Quartalen zu, der von Kohle ab. Beim Strom ist der Importüberschuss kleiner geworden.
In ihrer Mittelfristprognose gehen die Netzbetreiber davon aus, dass bis 2030 insgesamt 114 Gigawatt Photovoltaik-Leistung zugebaut wird. Dazu kommen 53 Gigawatt Zubau bei der Windenergie. Die EEG-Kosten liegen 2025 bis 2030 in jedem Jahr unter dem Wert von 2024, zum Teil deutlich.
Ein Forscherteam aus Deutschland hat ein halbleiterbasiertes Schutzkonzept entwickelt, das auf die besonderen Anforderungen von Erneuerbare-Anlagen ausgerichtet ist. Der erzeugte Kurzschluss bleibt dabei während des Fehlerfalls bestehen. Das schützt die Komponenten verlässlich vor einem Überstrom.
Um bis zu 82 Prozent können Haushalte ihre Stromkosten senken, wenn sie ihren Verbrauch flexibilisieren. Sogar Haushalte ohne Wärmepumpe oder E-Auto profitieren – zumindest ein wenig. Das geht aus einer Untersuchung von Neon Neue Energieökonomik für Naturstrom hervor.