Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Nach dem dritten Produktionsgipfel im Bundeswirtschaftsministerium sind drei prioritäre Maßnahmen ausgewählt worden. So soll die Renaissance der Solar- und Windindustrie in Deutschland durch Capex- und Opex-Förderung, staatliche Garantien sowie Vorantreiben von IPCEIs gelingen.
Nicht alle Photovoltaik-Mietanlagen können von der Absenkung der Umsatzsteuer profitieren. Wo immer möglich, will DZ4 sie aber an Kunden weitergeben.
Die Abschöpfung der Erlöse von Photovoltaik-Anlagen mit mehr als einem Megawatt Leistung ist das Gegenteil von Marktwirtschaft und trotzdem von einer Regierung mit FDP-Beteiligung entworfen worden. Wir haben mit Lukas Köhler, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion, darüber gesprochen. Er erklärt außerdem, wieso ein nationales CO2-Budget in die Irre führt und welche weiteren Maßnahmen für eine schnelle Energiewende die Fraktion dieses Jahr angehen will.
Bürokratie-Posse: Eigentlich müssen sich Interessenten von privaten Photovoltaik-Anlagen momentan häufig in Geduld üben. Ein pv magazine-Leser stellte seine private Photovoltaik-Anlage mit 15 Kilowatt jedoch binnen nur fünf Wochen nach der Anmeldung beim Netzbetreiber fertig. Nun muss er Strafe zahlen, weil die ursprüngliche Anmeldung und damit die Festlegung der Veräußerungsform seines Solarstroms einen Tag zu spät erfolgte.
Der beiden Photovoltaik-Hersteller haben eine Vereinbarung über die Lizenzierung und den Transfer von Patenten getroffen. Demnach dürfen beide Seiten die Patente des jeweils anderen Unternehmens nutzen. Die derzeit laufenden Rechtsverfahren sollen eingestellt werden
Laut Trendforce könnte die Photovoltaik-Nachfrage in diesem Jahr um mehr als 53,4 Prozent steigen. Das sei auf die niedrigeren Modulpreise zurückzuführen sowie auf die verzögerten Projekte aus den Jahren 2021 und 2022, die jetzt ans Netz gehen. China wird dem taiwanesischen Analystenhaus zufolge dieses Jahr mit 148,9 Gigawatt der größte Markt sein, gefolgt von den Vereinigten Staaten mit 40,5 Gigawatt, Indien mit 17,2 Gigawatt, Brasilien mit 14,2 Gigawatt, Deutschland mit 11,8 Gigawatt, Spanien mit 11,4 Gigawatt und Japan mit 8 Gigawatt.
Der Bundesverband Solarwirtschaft setzt sich für einen Investitionsbooster zum Wiederaufbau einer starken Solarindustrie in Deutschland und in Europa ein. Das sei nicht nur für die Energiewende wichtig, sondern auch um bei der Energieversorgung die Widerstandfähigkeit gegenüber globalen Krisen zu erhöhen.
Interview: 1993 gründeten Frank Schneider und Lothar Schlegel in Dresden die Firma Solarwatt. Zunächst fokussierte sich das Unternehmen auf Spezialmodule, ehe es ab 1998 zur Produktion von Standardmodulen überging und damit für den Photovoltaik-Dachanlagen interessant wurde. Der aktuelle Geschäftsführer Detlef Neuhaus wagt einen Blick zurück und zeigt auf, wie sich die Anforderungen an die Handwerker gewandelt haben und schaut nach vorn, was gegen den aktuellen Fachkräftemangel getan werden sollte.
Der VDE hat kürzlich ein Positionspapier mit Vereinfachungen für Photovoltaik-Balkonmodule herausgegeben. Verbraucherschützer begrüßen die meisten Punkte und pochen auf schnelle Umsetzung der Regelungen, darunter den Anschluss mit Schuko-Stecker.
Im Zuge der Verhandlungen zur Erneuerbare-Energien-Richtlinien (RED III) hat die EU-Kommission einen Vorschlag zur Definition von grünem Wasserstoff vorgelegt. Als grün gilt Wasserstoff nur, wenn die Bedingungen für PPAs, gleichzeitige Produktion von Strom und Wasserstoff sowie Zusätzlichkeit der erneuerbaren Energieanlagen erfüllt sind.