Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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In Rheinland-Pfalz führt ein historischer Fund dazu, dass ein Solarpark kleiner ausfällt als ursprünglich geplant. Dabei wird die Kreisgrabenanlage aus dem frühen Mittelalter wohl nicht komplett ausgegraben und trotz des im EEG 2023 verankerten, überragendem öffentlichen Interesse von Erneuerbaren muss die Fläche freigehalten werden.
Interview: Peter Fath, Geschäftsführer von RCT Solutions, plant und begleitet Fabrikbau weltweit und jetzt auch konkret in Deutschland. Er hält eine Anfangsunterstützung für notwendig, soll eine Ansiedlung in Europa erfolgreich sein. Bei Herstellung in Deutschland würden außerdem aus diversen Gründen zwei bis drei Cent Kostenunterschied zu Modulen aus Fernost bleiben, mit denen man umgehen muss.
Mit einer herstellerübergreifenden Softwarelösung sollen Wärmepumpen intelligent und netzdienlich in der Energieversorgung von Privathaushalten eingebunden werden und das Stromnetz stabilisieren. Erster Partner von Sonnen ist der Wärmepumpen-Hersteller NIBE, weitere sollen folgen.
Interview: Solarunternehmer Karl-Heinz Remmers hat die Stellungnahme europäischer Unternehmer zum Wiederaufbau einer Photovoltaik-Produktion im Februar mitverfasst. Er vermisst in der gegenwärtigen Debatte große Ziele und besteht darauf, dass auch europäische Solarmodule günstig sein müssen und können. Remmers plädiert für das Ziel, nicht auf wie bisher geplant auf 30 Gigawatt zu skalieren, sondern auf 600 Gigawatt, und damit 20 Prozent globalen Marktanteil anzustreben.
Einhergehend mit der anziehenden Nachfrage nach privaten Photovoltaik-Dachanlagen steigt auch die Zahl neu installierter Batteriespeicher in Eigenheimen. Im ersten Halbjahr werden so neben 293.000 neuen Photovoltaik-Anlagen bis 20 Kilowatt auch 239.000 neue Heimspeicher nach den Erwartungen der Bonner Analysten zugebaut.
Der Photovoltaik-Hersteller denkt über den Einstieg in die Heterojunction-Zellproduktion in den USA nach. In Deutschland ist Meyer Burger gerade dabei seine Zellproduktion weiter hochzufahren und hat sich Produktionsflächen gesichert, um theoretisch 15 Gigawatt im Jahr herstellen zu können.
Die Mittel stammen unter anderem vom derzeitigen Hauptinvestor Reliance New Energy. In der zweiten Jahreshälfte soll der Spatenstich erfolgen und bis dahin noch mehr Geld eingeworben werden.
Der Bundesverband Solarwirtschaft sieht vor allem bei privaten Photovoltaik-Dachanlagen eine ungebrochene Nachfrage. Die Marke von vier Millionen Photovoltaik-Anlagen könnte schon nächstes Jahr erreicht werden.
Interview: Mit dem EEG 2023 gibt es die Möglichkeit, mit Volleinspeiser-Anlagen höhere Vergütungssätze zu bekommen. Daher sollten Betreiber bei vielen Photovoltaik-Anlagen zwischen 25 und 1000 Kilowattpeak in Betracht ziehen, sie in eine Volleinspeiser- und eine Eigenverbrauchsanlage zu splitten, erklärt Michael Vogtmann von der DGS Franken.
Matthias Egli hat Anfang Mai die Geschäftsleitung von Swissolar übernommen. Im Gespräch mit pv magazine gibt er Einblicke, worauf er die Schwerpunkte seiner künftigen Arbeit legen will.