Noch in diesem Monat soll das Photovoltaik-Kraftwerk ans Netz gehen. Dank guter Planung gab es nur wenig Verzögerungen bei der Realisierung des Ausschreibungsprojekts auf dem Gelände einer ehemaligen Kiesgrube in Mecklenburg-Vorpommern.
Die Prüfung der fertigen Energiespeichersysteme reicht oft nicht aus, um eine verlässliche Qualitätsprüfung der Batterien vorzunehmen. Das PI Berlin will mit seinem neuen Audit-Verfahren nun Schwachstellen im Fertigungsprozess aufdecken.
Die neue Generation der Niedrigvolt-Batteriesysteme bietet dem Hersteller zufolge mehr Flexibilität und Vielseitigkeit für netz- und netzunabhängige Installationen. Im ersten Quartal hat BYD bereits mehrere neue Modelle auf den Markt gebracht.
Mit dem weiteren Ausbau von Photovoltaik und Windkraft gewinnen die Verteilnetze zunehmend an Bedeutung für eine sichere Energieversorgung. Die EnBW-Tochter hat eine umfassende Digitalisierung ihres Netzbetriebs gestartet. SMA will die externen Netzzustandsdaten mithilfe der Photovoltaik-Wechselrichter bereitstellen und bearbeiten.
Noch sind es nur 15 Meter Solarstraße, doch vielleicht gibt es in Deutschland noch mehr und größere Straßen und Parkplätze, die mit den Photovoltaik-Elementen von Solmove belegt werden. Der Solarstrom wird für eine Ladestation und im angrenzenden Bürogebäude genutzt.
Bereits 2023 werden einer Studie zufolge 46 Terawattstunden Strom fehlen, da der derzeit zu langsame Ausbau von Photovoltaik, Windkraft und Co. die wegfallenden Atom- und Kohlekapazitäten nicht rechtzeitig kompensieren kann. Der Bundesverband Solarwirtschaft fordert daher eine Verdopplung des Photovoltaik-Zubaus ab 2021 und eine Verdreifachung ab 2022.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller konnte im ersten Quartal zwar weniger Module als im Vorquartal verkaufen. Doch gegenüber dem Vorjahreszeitraum verbesserte Jinko Solar seine Ergebnisse. Die Corona-Pandemie beschleunigt nach Ansicht des Unternehmens den Abbau veralteter Kapazitäten weltweit und verbessert damit die eigene Marktlage.
Die Allianz aus Energieunternehmen will Betreibern von Photovoltaik-Anlagen, die ab 2021 keine EEG-Förderung mehr erhalten, ein Angebot machen, ihren Solarstrom künftig direkt zu vermarkten. Dabei sollen Aufwand und Kosten der klassischen Direktvermarktung verschlankt werden, damit sich diese auch für kleine Photovoltaik-Anlagen lohnt.
Die baden-württembergische Landesregierung hat beschlossen, die Installation von Photovoltaik-Anlagen auf bestimmten Gebäuden ab dem Jahr 2022 zur Pflicht zu machen. Dies geschieht im Zuge der Novellierung des Klimaschutzgesetzes, das der Landtag in Stuttgart noch vor der Sommerpause verabschieden soll. Benachteiligt die Solarpflicht in Baden-Württemberg die Solarthermie gegenüber der Photovoltaik? Ein Pro und Contra unserer Autoren Detlef Koenemann und Jens-Peter Meyer.
Die Photovoltaik-Anlage in Zürich produziert rund 130.000 Kilowattstunden Solarstrom jährlich, der direkt ins Bahnnetz eingespeist und verbraucht wird. Das reicht für 1,4 Millionen Personenkilometer, wie die SBB ausgerechnet hat.