Nach 16 Abschlüssen vom Stromabnahmeverträgen im ersten Quartal – zahlenmäßig ein neuer Rekord – geht es im April mit einem PPA für eine 208 Megawatt Photovoltaik-Anlage direkt gut weiter. Doch trotz eines vielversprechenden Jahres 2023 verweist Pexapark darauf, dass die deutsche Erneuerbaren-Branche weiter mit sinkenden Strompreisen, hohen Finanzierungskosten und Herausforderungen bei den Investitionsausgaben kämpft.
Innerhalb der Regierungskoalition tobt ein Machtkampf, denn während die Grünen die Klimaschutzziele erhöhen wollen, stellt sich vor allem Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) quer und droht mit Fahrverboten. Der Expertenrat für Klimafragen bestätigte nun final die Zielverfehlung des Verkehrssektors bei den CO2-Einsparungen 2023, was ein Sofortprogramm nach dem bislang geltenden Klimaschutzgesetz erforderlich machen würde. Neben der Drohung des Ministers hält die FDP dabei noch ein Faustpfand in der Hand.
Im Forschungsprojekt »Modellregion Agri-Photovoltaik für Baden-Württemberg« werden Photovoltaik-Anlagen in Kombination mit verschiedenen landwirtschaftlichen Bewirtschaftungen erprobt. In Kressbronn am Bodensee gibt es eine Agri-Photovoltaik-Anlage über Apfelbäumen, deren zweijährige Messreihen mehrere positive Effekte zeigen, wie die Forscher des Fraunhofer ISE berichten.
Investitionen zwischen 35.000 und 5 Millionen Euro werden mit dem Programm gefördert. Grundsätzlich werden Stromspeicher mit bis zu 20 Prozent über den Tilgungszuschuss unterstützt, die anderen Förderteile mit bis zu 10 Prozent. Die Betreiber dürfen jedoch keine EEG-Förderung beanspruchen.
Das Ellwanger Unternehmen spricht von einem unerwarteten und erheblichen Rückgang der Endkundennachfrage für Energiespeicherlösungen. Zudem sind Varta zufolge die Preispolitik der Wettbewerber aggressiv, die Lagerbestände hoch und Lieferkettenprobleme existent.
Im aktuellen wöchentlichen Update für das pv magazine gibt OPIS, ein Unternehmen von Dow Jones, einen kurzen Überblick über die wichtigsten Preistrends in der weltweiten Photovoltaik-Industrie.
Die deutsche Energiewirtschaft steht bei der Umsetzung der Energiewende vor einer Reihe von Herausforderungen. Ein massives Hemmnis, insbesondere für mittelständische Unternehmen und kommunale Energieversorger, ist der Fachkräftemangel. Laut einer Umfrage des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft hat bereits heute fast die Hälfte der befragten Unternehmen Probleme, offene Stellen zu besetzen. 80 Prozent der Unternehmen gehen […]
Das Fraunhofer IEE untersucht aktuell das Potenzial für eine bessere Auslastung der Netze. Netzbetreiber untersagen aktuell zumeist, die Einspeisung von Photovoltaik- und Windkraftanlagen an einem Netzanschluss. Dabei könnte dies den Zubau deutlich beschleunigen und mehr Zeit für den Bau neuer Leitungen und Transformatoren gewähren.
Allein im ersten Quartal hat das Unternehmen nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionenbetrag für die Produktentwicklung sowie den Ausbau von Vertrieb und Installation ausgegeben. An seiner eigenen Akademie will Enpal künftig mehr Monteure und SHK-Fachkräfte für den Wärmesektor ausbilden.
Mit „SNAP“ können Photovoltaik-Investoren selbst ermitteln, wo ihre Anlage aus technischer und wirtschaftlicher Sicht am besten ans Stromnetz angeschlossen werden kann. Es soll Zeit und Aufwand für die potenziellen Investoren, aber auch den Verteilnetzbetreiber reduzieren.