In einem Impulspapier benennt der PV Think Tank elf Bereiche, in denen Handlungsbedarf besteht. Tiefgreifende Strukturreformen brauche es unter anderem bei der Anreizregulierung, der Aufwertung von Einspeisenetzen und in Form einer Zusammenlegung der bislang auf fast 900 Verteilnetzbetreiber fragmentierten Aufgaben.
Der „BW-Stromstudie“ des Fraunhofer ISE zufolge ergibt sich bei einem Erneuerbaren-Ausbau gemäß den landespolitischen Zielen ein Importsaldo von 16 bis 69 Terawattstunden. Vor allem die Elektrifizierung der Industrie lässt den Strombedarf steigen.
In einem gemeinsamen Aufruf stellen sich namhafte europäische Photovoltaik-Hersteller hinter die Forderung des Bundesverbands Solarwirtschaft, Resilienz-Boni und -Ausschreibungen einzuführen. Zuvor hatten sich vier große Solarunternehmen gegen Boni für Photovoltaik-Komponenten aus Europa ausgesprochen.
Die IT-Lösung von Levl soll Speicher-Betreibern ermöglichen, zusätzliche Einnahmen zu erzielen. Das Start-Up erprobt sein Produkt nun mit Pilotkunden. Das Team soll ausgebaut und der Prognose- und Aggregationsalgorithmus weiterentwickelt werden.
Der Versorger will bis 2027 in Deutschland mehr als eine Milliarde Euro in Erneuerbare investieren. Eine Tochter von Octopus Energy übernimmt zudem das Start-Up Kwest. Das Berliner Unternehmen liefert IT-Lösungen für die Optimierung betrieblicher Abläufe in Energieunternehmen.
Sowohl in bestehenden Ein- als auch in Mehrfamilienhäusern schneiden neue Wärmepumpen besser ab als Gasheizungen, unabhängig vom energetischen Standard des Gebäudes. Das zeigt eine Studie, die Forscher des Fraunhofer ISE für das Ariadne-Projekt erstellt haben.
In keiner anderen der 100 größten deutschen Städte wurde 2023 pro Kopf so wie Photovoltaik-Leistung auf Hausdächern installiert wie in den beiden ostwestfälischen Kommunen. Auch beim Zubau seit dem Jahr 2000 liegen sie an der Spitze.
Die vier Unternehmen kritisieren in einer gemeinsamen Erklärung, dass ein Resilienzbonus für Endkunden negative Folgen für das Kleinanlagen-Segment hätte. Stattdessen sollte der Bund die heimischen Hersteller besser mit Resilienzausschreibungen stärken.
Die Vorschläge der Behörde zielen darauf, die Regulierung so zu entwickeln, dass Änderungen bei den Kosten der Netzbetreiber schneller berücksichtigt werden. Auch will sie die Regulierung vereinfachen. Für Strom-Verteilnetzbetreiber plant sie gezielte finanzielle Anreize zur Stärkung der Leistungsfähigkeit.
Der neuartige Batterietyp soll sich binnen einer Minute auf- und entladen lassen. Das Schweizer Start-Up will mit dem eingeworbenen Kapital erste Batteriezellen dieser Art herstellen.