Die Lobbyinitiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) hat jüngst zwölf Thesen zum Klimaschutz vorgelegt. Nach Meinung des Bundesverband Erneuerbare Energie versucht die Initiative mit ihren Argumenten, die Energiewende zu blockieren und notwendige politische Maßnahmen zu verhindern.
Insgesamt 91.000 Euro sollen über Ecoligo für eine zweite Photovoltaik-Anlage auf einem Hotel eingeworben werden. Im vergangenen Mai wurde bereits eine erste Anlage auf dem Empfangsgebäude des Hotels erfolgreich über die Crowdfunding-Plattform finanziert. Nun sollen auch die Bungalows mit Solarstrom versorgt werden.
Das Karlsruher Institut für Technologie und dem Fraunhofer Institut für Chemische Technologien erhalten knapp 400.000 Euro für ihr Projekt „Storage in the Loop – StiL“. Baden-Württemberg stellt bis Ende 2019 insgesamt 10 Millionen Euro für Demonstrationsvorhaben zu Smart Grids und Speichern zur Verfügung.
Die Bundesregierung sieht Licht und Schatten bei der Umsetzung der Energiewende: Bei der Minderung der CO2-Emission im Stromsektor ist Deutschland auf einem guten Weg, der Verkehrsbereich steht dagegen noch ganz am Anfang. Der wissenschaftliche Beirat erkennt erhebliche Defizite beim Klimaschutz, im Bereich der Energieeffizienz sowie bei erneuerbaren Energien im Verkehrs- und Wärmesektor.
An den Standorten in Sachsen und Schleswig-Holstein sollen Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von zusammen sieben Megawatt entstehen. Sie sollen im Laufe des nächsten Jahres installiert werden und besitzen einen Zuschlag aus der ersten Sonderausschreibung.
Das neue Graduiertenkolleg soll das bestehende Stipendiumprogramm für Promovierende fortführen. Interessenten können sich ab sofort auf die vier Stipendien mit einer Laufzeit von jeweils vier Jahren bewerben.
Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger will bei Photovoltaik-Ausschreibungen weniger Photovoltaik auf landwirtschaftlich benachteiligte Flächen zulassen als ursprünglich angekündigt: Ende Mai hatte er noch signalisiert, das jährliche Kontingent auf mindestens 600 Megawatt auszuweiten – jetzt sollen nur noch 420 Megawatt möglich sein.
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und die Energieminister von Bayern, Thüringen und Hessen plädieren dafür, auf eine Wechselstrom-Trasse zu verzichten und stärker auf Erdkabel zu setzen. Zudem schlagen sie vor, die Kapazität der Südostlink-Verbindung auf vier Gigawatt zu erhöhen. Dafür soll die neue 525-Kilovolt-Technologie verwendet werden. Nun soll die Bundesnetzagentur die Vorschläge prüfen.
Das Aus für die Kohlekraftwerke bietet keine Sicherheit, dass die CO2-Emissionen auch tatsächlich sinken – der Ausstoß von Kohlendioxid könnte unter Umständen sogar steigen. Das zeigt eine Untersuchung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Helfen könnte ein Mindestpreis für CO2 oder aber die Löschung von Emissionszertifikaten.
Dem „Energiewende-Barometer“ von Fraunhofer IEE, ISE und ISI zufolge muss der Zubau in Deutschland bis 2030 jährlich 8,6 Gigawatt Photovoltaik- und 11,1 Gigawatt Windenergie-Leistung erreichen. Die Energiewende kann durch die Einsparungen bei Importen fossiler Energien finanziert werden, sind die Forscher überzeugt.