Die Sonnenfinsternis ist eine große Übung, für Laien wie für Profis. An ihr lassen sich der Strommarkt und seine Instrumente verstehen. Es lässt sich sogar nachvollziehen, warum die scheinbar einfache Sicherheitsmaßnahme unterbleibt und keine Photovoltaik-Anlagen vorsorglich vom Netz genommen werden.
Die Nationale Energiebehörde in Peking hat das Ziel für die neu installierte Leistung in diesem Jahr von 15 auf 17,8 Gigawatt erhöht. Dabei sind keine spezifischen Vorgaben für den Zubau von Photovoltaik-Kraftwerken und kleineren dezentralen Anlagen gemacht worden.
Ab Mitte April sollen die neuen Wechselrichter für kleine Photovoltaik-Anlagen in verschiedenen europäischen Ländern und Australien angeboten werden. Mit den neuen Geräten soll nicht nur die Abregelung auf 70 Prozent, sondern auch eine komplette Abregelung der Photovoltaik-Anlagen möglich sein.
Derzeit läuft die erste Ausschreibungsrunde für Photovoltaik-Freiflächenanlagen in Deutschland. Damit steigt auf Online-Plattformen auch die Nachfrage nach Projektrechten und nicht mehr nur nach bestehenden Photovoltaik-Anlagen, wie Milk the Sun-Geschäftsführer und Mitbegründer Dirk Petschick im pv magazine-Interview sagt.
Nutzer des chinesischen Mikroblogs Weibo haben Fragen nach den Feuerschutzmaßnahmen in der Fabrik des chinesischen Photovoltaik-Herstellers in Jianxi aufgeworfen. Inoffizielle Berichte weisen darauf hin, dass ein Teil der Fabrik von Jinko Solar komplett zerstört sein soll. Bereits zuvor hatte Jinko Solar Probleme mit der Einhaltung von Umweltstandards in einem Werk in China zu kämpfen.
Viel Skepsis und schlimme Befürchtungen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien und der Klimaschützer schlugen dem spanischen EU-Energie- und Klimakommissar Arias Cañete bei seiner Ernennung entgegen. Seine persönlichen Ölgeschäfte wurden als Indiz gewertet, dass er keine ambitionierte Klima- und Energiepolitik angehen würde – ganz in der Tradition seines Vorgängers Oettingers. Dieser ließ ja keine Gelegenheit […]
Energy Brainpool hat in einem White Paper die möglichen Einflüsse der partiellen Sonnenfinsternis am Freitag auf den Strommarkt untersucht. Die volkswirtschaftlichen Mehrkosten an einem unbewölkten Tag würden sich demnach auf 3,39 Millionen Euro summieren. Entschädigungszahlungen für Betreiber von Photovoltaik-Anlagen im Falle einer zwangsweisen Abschaltung könnten sich sogar auf 9,95 Millionen Euro belaufen.
[Update] Am Morgen hat es in einem Werk des chinesischen Photovoltaik-Herstellers gebrannt. Jinko Solar gab nun an, dass sich der Schaden zwischen 75.000 und 150.000 Euro bewegen soll. Die Brandursache ist aber weiter unklar.
Der hoch verschuldete Energiekonzern hat eine Minderheitsbeteiligung an dem Photovoltaik-Unternehmen im Zuge einer Kapitalerhöhung um 45 Millionen US-Dollar erworben. RWE betont, dass es ein Finanzinvestment ist, kein strategischen Investment.
Nach der Insolvenz des Schweizer Herstellers von Photovoltaik-Wechselrichtern bahnt sich eine Lösung für die teilweise Fortführung an. Einen Vorvertrag soll es bereits geben. Voraussichtlich Mitte April werden weitere Details zur Übernahme bekanntgeben.